Startschuss
Komplettausbau der Pfaffenhofener Schul-IT

Unterricht mit dem Whiteboard an der Grund- und Mittelschule
  • Unterricht mit dem Whiteboard an der Grund- und Mittelschule
  • hochgeladen von Thomas Tomaschek

Pfaffenhofens Stadtrat hat in der vergangenen Sitzung den Weg geebnet für die Digitalisierung aller städtischen Schulen. Die Grund- und Mittelschule Pfaffenhofen, die Joseph-Maria-Lutz-Grundschule sowie die Grundschule Niederscheyern werden bis zum Schuljahr 2020/21 umfassend digital ertüchtigt. Dabei ist die Ausstattung mit Digitalen Klassenzimmern nur eine der Maßnahmen. Das Gesamtprojekt ist weitaus umfangreicher.

Bewährtes und Neues
Als Sachaufwandsträger ist die Stadt für drei Grundschulen und eine Mittelschule verantwortlich. Alle werden ab jetzt nach und nach digital ausgestattet. Jeder Unterrichtsraum wird in ein sogenanntes Digitales Klassenzimmer umgewandelt. Das bedeutet, die Tafel wird durch ein interaktives Tafelsystem mit Beamer ersetzt, statt des Overhead-Projektors kommt künftig eine Dokumentenkamera zum Einsatz und im Pult wird ein PC-Arbeitsplatz integriert. Pädagogisch bieten sich dadurch mit einem Schlag völlig neue und umfangreiche Lern- und Lehrmöglichkeiten. Gleichzeitig soll aber nicht völlig auf Altbewährtes verzichtet werden. Auch weiterhin werden an der Grundschule Niederscheyern und der Joseph-Maria-Lutz-Schule die Seitenflügel der Tafelsysteme aus den grünen Kreidetafeln bestehen.

Vernetzung
Nicht nur in den Klassenzimmern wird sich etwas tun. Die Schulgebäude werden untereinander vernetzt. Es existiert bereits eine Glasfaserverbindung zwischen den Schulen, sodass die Serveranlage auf einen Standort konzentriert werden kann. So muss nicht mehr jede Schule aufwändig einen eigenen Server betreiben. Jede Schule wird mit Netzwerkinfrastruktur ausgestattet und es wird WLAN verfügbar sein. Dieses jedoch nur, wenn es explizit eingeschaltet wird und nur mittels eines Voucher-Systems, sodass die Lehrkräfte bestimmen können, wann und wie WLAN zum Einsatz kommt.

Gerät kommt zum Schüler
Damit können auch die künftigen Laptop- oder Tabletwägen im Unterricht eingesetzt werden. An jeder Schule soll es davon mindestens zwei dieser Klassensätze an mobilen Endgeräten geben. Die Schüler müssen nicht mehr wie bisher zum Computerraum kommen, sondern es kommen die Computer zu den Schülern. Den Computerraum bzw. die digitalen Lernwerkstätten gibt es zusätzlich.

Sicherheit
Lehrkräften steht in Zukunft eine sichere Verbindung zum Schulserver zur Verfügung, mit der die Unterrichtsvorbereitung von zuhause aus kein Problem mehr sein wird. Das stellt auch einen unkomplizierten und vor allem datenschutzrechtlich sicheren Umgang mit Unterrichts- oder Prüfungsmaterial oder im Zusammenhang mit Daten bei der Zeugniserstellung sicher.

Externe Wartung
„Auch das gesamte Thema Wartung und Support wird an einen externen IT-Dienstleister vergeben. Wir machen das, damit nicht einfach so und weil es gerade staatliche Förderprogramme gibt, irgendwelche Hardware beschafft wird, die dann keiner bedienen kann oder die immer ausfällt“, erklärt Christoph Höchtl, Sachgebietsleiter Bildung und Soziales bei der Stadt Pfaffenhofen. „Die Schule bekommt einen zentralen Ansprechpartner für IT-Belange.“ Den Schulen bleibt der Part, sich mit dem praktischen Umgang mit der Technik vertraut zu machen. Entsprechende Schritte wurden hier von den Schulen bereits unternommen und um sich mit den neuen Möglichkeiten vertraut machen zu können, wurden in Niederscheyern und in der Joseph-Maria-Lutz-Schule je drei Klassenzimmer bereits vorab als Digitale Klassenzimmer umgerüstet.

Lernen 2.0
Für die Schülerinnen und Schüler an Pfaffenhofens Schulen werden das Lernen und der Schulalltag durch moderne und zeitgemäße Möglichkeiten erweitert. Ein zentraler Punkt im Schul-IT-Konzept ist die einheitliche Ausstattung der städtischen Schulen. Den Kindern soll überall dieselbe technische Ausstattung zur Verfügung stehen, unabhängig davon, an welcher Grundschule sie sind. Die Grund- und Mittelschule Pfaffenhofen ist einen Schritt voraus, denn dort wurde im Zuge des Neubaus bereits jedes Klassenzimmer mit einem interaktiven Tafelsystem versehen. Die dortige Ausstattung in den Unterrichtsräumen hat sich bewährt und ist jetzt Grundlage für die beiden anderen Grundschulen in der Trägerschaft der Stadt.

Ist das Schul-IT-Konzept vollständig umgesetzt, gibt es eine einheitliche digitale Bildungslandschaft in Pfaffenhofen auf hohem Niveau.

Autor:

Sozialreferat Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm aus Pfaffenhofen

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