Coronavirus
Bürgerhilfe Pfaffenhofen für Gefährdete

Heidi Andre und Magdalena Stemmer koordinieren im Bürgerzentrum Hofberg die Bürgerhilfe.
  • Heidi Andre und Magdalena Stemmer koordinieren im Bürgerzentrum Hofberg die Bürgerhilfe.
  • hochgeladen von Thomas Tomaschek

Die Stadt Pfaffenhofen hilft ab sofort unbürokratisch und schnell Menschen, die wegen der Coronaepidemie das Haus nicht mehr verlassen können. Die Stadtverwaltung hat in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro eine Bürgerhilfe eingerichtet, die ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Menschen mit Vorerkrankungen versorgt. Im Seniorenbüro im Bürgerzentrum Hofberg koordinieren Heidi Andre, die Leiterin des Seniorenbüros, Pia Fischer und Magdalena Stemmer die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Die Bürgerhilfe versorgt die betroffenen Menschen mit Lebensmitteln und Getränken oder vermittelt sie weiter an Apothekenlieferdienste, Anbieter, die warme Mahlzeiten liefern oder an andere Stellen. Außerdem vermittelt die Bürgerhilfe Ansprechpartner für Betroffene, die jemanden zum Reden brauchen, weil sie sich alleine fühlen.

Das Angebot der Bürgerhilfe richtet sich an Menschen ab 60 Jahren in Pfaffenhofen und den Ortsteilen, außerdem an chronisch Erkrankte und anderweitig kranke Menschen. Betroffene können sich von Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 16 Uhr im Bürgerzentrum Hofberg telefonisch melden unter der 08441-87 920. Dort nehmen die Mitarbeiterinnen das Anliegen auf und vermitteln es weiter an ehrenamtliche Helfer.

Die Ehrenamtlichen sind zwischen 18 und 50 Jahre alt. Sie erhalten einen Handlungsleitfaden, insbesondere dazu, wie sie sich selbst vor einer Ansteckung schützen können. Außerdem werden die Helferinnen und Helfer mit Hilfsmitteln ausgestattet wie Handschuhen, Desinfektionsmittel oder ähnlichem. Die Ehrenamtlichen werden allerdings keine Bankgeschäfte erledigen, wie Geld holen, und auch die Wohnungen der Hilfesuchenden nicht betreten. Helferinnen und Helfer über 51 Jahre werden nicht vor Ort für Erledigungen eingesetzt. Sie nehmen sich aber Zeit, um mit den Menschen zu telefonieren, die alleine zuhause sind, sich dort einsam fühlen und Ansprache benötigen.

Autor:

Sozialreferat Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm aus Pfaffenhofen

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