Buchtipps
Von Minenfeldern und Mäuseabenteuern
- Foto: Vermes-Verlag Ges.m.b.H
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Eine Welt nur für uns:
Claire Deya
Die Geschichte spielt an der CÔte d'Azur 1944/45 zur Zeit der Landminenräumung. Insgesamt vermutete man in Frankreich bis zu 50 Millionen Landminen aus dem Zweiten Weltkrieg, die es für den
Wiederaufbau des Landes aufzuspüren und zu entschärfen galt. Eine überaus riskante und
lebensgefährliche Arbeit. Bei den Minenräumern heuert auch der junge Vincent, frisch aus deutscher Kriegsgefangenschaft heimgekehrt, an. Sein einziges Ziel: Er will die Liebe seines Lebens wiederfinden, Ariane, die seit zwei Jahren verschwunden ist. Hierzu erhofft er sich Hinweise von den Minenräumern. Der Roman besticht durch interessante geschichtliche Fakten, eingebettet in eine Liebesgeschichte.
Klaus, die Büchermaus:
José Carlos Andrés und Katharina Sieg
Worauf hat eine kleine Maus normalerweise Hunger? Natürlich auf Käse! Und Brot. Aber Klaus ist anders. Trotz aller Köstlichkeiten verspürt er immer ein leeres Gefühl tief in seinem Bauch. Bis er eines Tages in einem Buchladen ein Häppchen aus einem Bilderbuch knabbert, das so gut nach Räubern und Kobolden schmeckt, dass er gleich mit Abenteuerbüchern weiter macht. Zum ersten Mal fühlt er sich richtig satt und glücklich. Verständlicherweise ist die Buchhändlerin nicht ganz so glücklich über angeknabberte Bücher. Eine eindrückliche Geschichte, die auch schon Kindern vor Augen führt, dass „Satt sein“ mehrere Dimensionen hat und neben dem Körper auch die Seele Nahrung braucht.
Elisabeth Brendel, Stadtbücherei
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