Hilfe für Pflanzen und Tiere
Den Garten winterfest machen

Diese liebevoll gestalteten Dose ist ein Insektenhotel. Es ist auf der anderen Seite mit Schilfröhrchen als Winterquartier gefüllt. Diese Kunstwerke findet man in fast allen öffentlichen Staudenbeete und wurden von Bürgern gemacht und dort aufgestellt.
  • Diese liebevoll gestalteten Dose ist ein Insektenhotel. Es ist auf der anderen Seite mit Schilfröhrchen als Winterquartier gefüllt. Diese Kunstwerke findet man in fast allen öffentlichen Staudenbeete und wurden von Bürgern gemacht und dort aufgestellt.
  • Foto: Mario Dietrich
  • hochgeladen von PAF und DU Redaktion

Wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, ist es an der Zeit, den Garten winterfest zu machen. Wir geben Ihnen hier ein paar Tipps, welche Arbeiten nun wichtig sind, um im nächsten Jahr einen gepflegten Garten zu haben, in dem auch Tiere einen Lebensraum und ausreichend Nahrung finden.

Laubhaufen anlegen
Igel, Erdkröten und Käfer überwintern gerne in Laubhaufen. Deshalb kann Laub an Stellen, wo sie im Winter nicht stören, zu Haufen zusammengerecht werden.
Wer eine Hecke hat, kehrt das Laub einfach dort hinein. Es verrottet in den kommenden Monaten langsam und wird zu guter Erde. Dabei helfen besonders die Regenwürmer. Sie ziehen die Blätter in ihre Löcher und vertilgen sie später, nachdem Pilze und Bakterien sie in mundgerechte Stücke zerkleinert haben. Als Ergebnis hinterlassen sie ihren Kot, der ein wertvoller Nährstoff für die Pflanzen ist.

Winterschutz für empfindliche Gehölze
Auch die Wurzeln empfindlicher Bäume und Sträucher freuen sich über eine isolierende Laubschicht. Besonders Stachel- und Johannisbeeren mit ihren flachen Wurzeln können dies gut gebrauchen.
Kübelpflanzen schützt man mit Laub oder Tannenzweigen oder wickelt sie mit Jutegewebe ein. Dabei ist es wichtig, nicht nur die Pflanze, sondern auch den Topf einzupacken, um die Wurzeln vor der Kälte zu schützen.

Baum- und Strauchschnitt
Solange die Tage frostfrei sind, können Bäume und Sträucher noch zugeschnitten werden. Dabei sollten Sie abgestorbene oder kranke Äste und zu dicht stehende Zweige entfernen. Die Zweige können in einem Gartenhäcksler zerkleinert werden, um sie dann auf den Beeten zu verteilen. Um weitere Rückzugsmöglichkeiten für Tiere zu schaffen, kann man sie auch zu Reisighaufen zusammenlegen. Manchmal zieht hier ein Siebenschläfer oder ein Wildhamster ein. Wer jetzt noch ein Hochbeet anlegt oder einen Komposthaufen ansetzt, kann die Zweige hervorragend als unterste Schicht verwenden. Sie sorgt für einen guten Ablauf des Regenwassers und verhindert Staunässe. Im Kompost können auf die Zweiglage nun übriges Laub, der letzte Rasenschnitt oder andere Gartenabfälle geschichtet werden.

Stängel als Winterquartiere
Wer eine Bienenweide angelegt hat, sollte diese erst im Frühjahr mähen, denn die Stängel werden von Insekten gerne als Winterquartiere bezogen. Wildbienenarten, wie die Mauerbiene, bevorzugen eher die hohlen oder markhaltigen Bereiche in den Stängeln Schmetterlingsarten, wie der Schwalbenschwanz, überwintern als Puppe außen an den Halmen. Auch die Samen in den Fruchtständen der Kräuter, Stauden und Gräser können noch bis zum Frühjahr stehen bleiben. Vögel freuen sich in der kalten Zeit über dieses zusätzliche Nahrungsangebot und wenn der Reif sich auf die feinen Blätter legt, kommen sie oft noch schön zur Geltung.

Autor:

Stadtwerke Pfaffenhofen a. d. Ilm aus Pfaffenhofen

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