Lesebühne 2026 startet nächste Woche
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Am Freitag, 6. November, beginnt die Pfaffenhofener Lesebühne und bringt an drei Wochenenden mit insgesamt elf Veranstaltungen vielfältige Literatur in die Stadt. Auf dem Programm stehen sowohl bekannte Namen der Gegenwartsliteratur als auch spannende neue Stimmen. Zum Auftakt stellen drei Schriftstellerinnen und Schriftsteller ihre aktuellen Werke vor. Am zweiten Wochenende gastiert die Lesebühne mit zwei Abenden im Audi Terminal. Das Finale bietet vier weitere Veranstaltungen, darunter eine Lesung speziell für junge Literaturfans in der Stadtbücherei.
Eröffnet wird die Lesebühne am Freitag, 6. November von Miriam Carbe, die aus ihrem für den deutschen Buchpreis nominierten Debütroman Unerwünschte Töchter vorliest. Im Mittelpunkt stehen vier Generationen von Frauen einer Familie, deren Lebenswege von gesellschaftlichen Erwartungen, Krieg, Ausgrenzung und familiären Konflikten geprägt sind. Carbe erzählt dabei auch ihre eigene Familiengeschichte: Sie ist das Kind, dessen Geburt in den 1960er-Jahren zum Zerwürfnis der Familie führte. Der Roman lädt dazu ein, über Herkunft, Prägungen und die eigene Familiengeschichte nachzudenken. Den Abend im Festsaal des Rathauses moderiert der Hanser-Belletristik-Lektor Georg M. Oswald.
Am zweiten Abend, am Samstag, 7. November stellt die vielfach ausgezeichnete bayerische Schriftstellerin Petra Morsbach ihren Roman Orion vor. Darin begleitet sie Nora, deren Leben sich über ihre Lektüre und die Begegnungen mit anderen Menschen erschließt. Bücher spielen dabei eine zentrale Rolle: Nora hält fest, was sie aus dem Gelesenen mitnimmt und welchen Einfluss Literatur auf ihre Wahrnehmung der Welt hat.
Es folgt am Sonntag, 8. November mit Norbert Gstrein ein weiterer renommierter Autor. In seinem Roman Im ersten Licht spannt er den Bogen über ein ganzes Jahrhundert. Im Zentrum steht der 1901 geborene Adrian Reiter, dessen Leben immer wieder durch Begegnungen mit Menschen geprägt wird, die selbst Erfahrungen mit Krieg und seinen Folgen gemacht haben. Selbst wird er von seinem Vater mit der Axt am Bein verletzt, so dass er nicht in den Krieg muss. Der für den Leipziger Buchpreis nominierte Roman verbindet persönliche Lebensgeschichten mit europäischer Geschichte. Die Moderation übernimmt der Journalist und Literaturkritiker Knut Cordsen; Die Lesung findet im Theatersaal im Haus der Begegnung statt.
Die Lesebühne geht ab Donnerstag, 12. November weiter. In der zweiten Woche können sich Lesefreunde auf einen Abend mit Bestsellerautorin Elena Fischer, mit Johann Reißer, Lutz-Stipendiat des Jahres 2016 und Gregor Sander im Festsaal des Rathauses freuen. Tom Hillenbrand und Maren Vivien Haase lesen an zwei weiteren Abenden im Audi Terminal des Autohauses Stiglmayr aus ihren neuesten Romanen.
Die Veranstaltungen finden dieses Jahr an verschiedenen Veranstaltungsorten statt: im Festsaal des Rathauses, im Theatersaal im Haus der Begegnung, in der Stadtbücherei, in der KulturAula der Grund- und Mittelschule sowie im Audi Terminal des Autohauses Stiglmayr. Einlass ist jeweils um 18.45 Uhr, die Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr. Die Kinderlesung sowie die Lesung von Maren Vivien Haase am dritten Lesebühne-Wochenende starten um 15 Uhr, Einlass 14.15 Uhr.
Alle Informationen zur diesjährigen Lesebühne vom 6. bis 22. November sind unter pfaffenhofen.de/lesebuehne zu finden.
Die Lesebühne wird von der Buchhandlung Osiander unterstützt und vom Bayrischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.
Autor:Kulturamt Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen |
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