Das sollten Sie wissen
Verschiedene Warnsignale
- Foto: ISF-Projekt Warnung der Bevölkerung
- hochgeladen von PAF und DU Redaktion
Ob Unwetter, Hochwasser, Großbrand oder ein längerer Stromausfall: In besonderen Gefahrenlagen ist es wichtig, schnell und richtig zu reagieren. In Deutschland werden verschiedene Warnsignale eingesetzt, Sirenen und weitere Warnsysteme informieren über mögliche Gefahren und geben Hinweise zum richtigen Verhalten.
Welche Sirenensignale gibt es?
1. Warnung der Bevölkerung, Gefahr vorhanden: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton
Dieses Signal bedeutet: Es besteht eine Gefahr. Mögliche Gründe sind beispielsweise ein Großbrand, ein Gefahrstoffaustritt oder eine andere besondere Gefahrenlage.
Das sollten Sie tun:
• Ruhe bewahren, sich über die aktuelle
Lage informieren und auf offizielle Anweisungen warten
• Radio einschalten, um Informationen zu erhalten
• Warn-Apps wie NINA oder KATWARN prüfen
• Warnmeldungen über Cell Broadcast auf Smartphone beachten
• Nachbarn informieren und, wenn möglich, insbesondere hilfsbedürftige oder ältere Menschen unterstützen
• Gebäude aufsuchen oder darin bleiben
• Fenster und Türen schließen
Wichtig: Fahren oder gehen Sie nicht zum Ereignisort. Vermeiden Sie unnötige Telefonate, damit die Kommunikationsnetze für Notfälle frei bleiben. Vertrauen Sie ausschließlich auf offizielle Informationen und nicht auf unbestätigte Meldungen in sozialen Medien.
2. Entwarnung: 1 Minute gleichbleibender Dauerton
Die unmittelbare Gefahr ist vorüber. Dennoch können weiterhin Einschränkungen bestehen. Verfolgen Sie deshalb die aktuellen Informationen der Behörden und anderer offizieller Stellen.
3. Feueralarm: regional unterschiedlich, häufig 1 Minute Dauerton mit zweimaliger Unterbrechung
Dieses Signal dient in erster Linie der Alarmierung der Feuerwehr. Für die Bevölkerung besteht dadurch normalerweise keine unmittelbare Handlungsaufforderung.
Weitere Warnmöglichkeiten
Informationen und Warnungen können auch über verschiedene andere Wege verbreitet werden:
• Cell Broadcast – Warnmeldungen direkt auf das Mobiltelefon, ohne dass eine App erforderlich ist
• NINA-App, KATWARN-App
• Radio und Fernsehen
• Lautsprecherfahrzeuge
• Webseite warnung.bund.de
Es empfiehlt sich zu prüfen, ob das eigene Smartphone für Cell Broadcast geeignet ist und Warn-Apps eingerichtet sind. Auf welchen Wegen eine Warnmeldung von einer Leitstelle bis hin zur Bevölkerung gelangt zeigt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in einem kurzen Video: bbk.bund.de/SharedDocs/Videos/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung/warnmittelmix_video.html
Autor:PAF und DU Redaktion aus Pfaffenhofen |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.