76 Bewerbungen für das Lutz-Stipendium 2020

Laura Bärtle wohnte im Sommer 2019 als Lutz-Stipendiatin im Flaschlturm.
Für das Pfaffenhofener Lutz-Stipendium 2020 sind 76 Bewerbungen – etliche mehr als in den Vorjahren –bei der Kulturabteilung der Stadtverwaltung eingegangen. Die Bewerbungsfrist für das Literatur-Aufenthaltsstipendium endete Ende November, und jetzt hat die Jury einige Wochen Zeit die eingereichten Texte zu sichten, um dann im Januar eine Auswahl zu treffen.

Das nach dem Autor Joseph Maria Lutz benannte Stipendium wird seit 2014 von der Stadt Pfaffenhofen vergeben. Es ist dazu bestimmt, Schriftstellerinnen und Schriftstellern während ihres dreimonatigen Aufenthalts im Pfaffenhofener Flaschlturm die Möglichkeit zu geben, literarische Arbeiten zu beginnen, zu realisieren oder fertigzustellen.

Für 2019 hatte die Jury die junge Freiburger Autorin Laura Bärtle ausgewählt, die daraufhin die Sommermonate in Pfaffenhofen verbrachte und für ihre Abschlusslesung Ende Juli viel Applaus erhielt.

Über die Vergabe des mittlerweile siebten Stipendiums für 2020 entscheidet im Januar eine dreiköpfige Fach-Jury, bestehend aus dem Pfaffenhofener Kulturreferenten und Schriftsteller Steffen Kopetzky, der Galeristin Lea Heib und dem Buchhändler Simeon Stadler.

Voraussichtlich von Mai bis Juli 2020 wird dann der neue Stipendiat bzw. die neue Stipendiatin im historischen Flaschlturm wohnen. Am Ende des Aufenthalts wird wie in jedem Jahr eine Lesung stehen, die unter anderem den Text über Pfaffenhofen beinhaltet, zu dessen Verfassung jeder Stipendiat angehalten ist.
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