Weihnachtskulturweg
Krippen und Lichtkunst entdecken

Diese Kastenkrippe in einer winterlichen Szenerie wurde erst dieses Jahr von der
Pfaffenhofernerin Ulrike Jais gefertigt. Die Figuren darin sind Familienerbstücke.
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  • Diese Kastenkrippe in einer winterlichen Szenerie wurde erst dieses Jahr von der
    Pfaffenhofernerin Ulrike Jais gefertigt. Die Figuren darin sind Familienerbstücke.
  • Foto: Lukas Sammetinger
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Veranstaltungen sind aufgrund der aktuellen Situation nach wie vor nicht möglich. Insbesondere gilt dies für den Christkindlmarkt und jegliche andere weihnachtliche Kulturerlebnisse. Die Stadt organisiert aus diesem Grund einen Weihnachtskulturweg durch Pfaffenhofen, der ab Sonntag, 29. November mit verschiedensten Stationen traditioneller Kunst und Lichtkunst im öffentlichen Raum zu einem Open-Air-Kulturerlebnis einlädt.

Zusammen mit den Kooperationspartnern hat die Stadt den Weihnachtskulturweg ins Leben gerufen, der bei einem kleinen Spaziergang durch Pfaffenhofen die Möglichkeit bietet, weihnachtliches Kunsthandwerk zu bestaunen und Lichtkunst zu genießen.
Ein Teil des Rundwegs ist als Programmhighlight der sogenannte Krippenweg, der bisher von der Interessengemeinschaft Lebendige Innenstadt organisiert wurde. Die Kulturabteilung hat die Organisation dieses Programmpunkts übernommen und setzt dabei auf das alte Format: Schaufenster der Geschäfte der Innenstadt sind dabei mit Krippen bestückt, zum Teil sind das Stücke aus Familienbesitz, zum Teil werden sie von Krippenbauern zur Verfügung gestellt. Ergänzt wird der Krippenweg durch künstlerische Krippen: Teilnehmer der Krippenausstellungen, die in den letzten Jahren im Haus der Begegnung stattgefunden hatten, stellen weitere Krippen der besonderen Art zur Verfügung. Auch diese sind in den Schaufenstern der Innenstadt zu betrachten und dienen als kleiner Ausgleich dafür, dass keine Ausstellung in der Städtischen Galerie stattfinden wird.

Dabei wird die reiche Vielfalt der Krippentradition deutlich, die als Mittelpunkt der katholischen Weihnachtsfeier älter ist als der Christbaum und die heute meist fester Bestandteil des kirchlichen und häuslichen Weihnachtsschmucks ist. Diese Vielfalt bildet sich im diesjährigen Krippenweg ab: In den Schaufenstern der beteiligten Geschäfte sind traditionelle, aber auch künstlerische, ausdrucksstärkere Krippen zu sehen. Es sind unterschiedlichste Bauformen, Größen und Szenerien vertreten; geschaffen von professionellen Künstlern und Kunsthandwerkern, aber auch von leidenschaftlichen Hobbyschnitzern mit Freude an der Tradition. Mit dabei sind Arbeiten u. a. von Sabine Ackstaller und Moritz Schweikl, Josef Brummer, Nathalie Ponsot, Martin Bergmann, Hans Langkopf, Ernst Krammer-Keck, Reiner Schlamp und vielen mehr. Alle Krippen sind in liebevoller, detailreicher Handarbeit gefertigt und definitiv einen Rundgang durch Pfaffenhofen wert – auch um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen.

Der zweite Teil des Rundwegs durch die Innenstadt sind Stationen, die der Neue Pfaffenhofener Kunstverein mit Unterstützung der Stadt organisiert: Was liegt näher als in der dunklen Jahreszeit mit Licht zu arbeiten? Die Ausstellung Licht 2.0 zeigt Lichtkunst, Kinetik und Projektionen an verschiedenen Orten der Pfaffenhofener Innenstadt.

Einen Lichtblick am Ende des Tunnels – so nennt es der Neue Pfaffenhofener Kunstverein, an dem die Verantwortlichen sehr kurzfristig arbeiteten, wobei sie unter ungewöhnlichen Umständen ungewöhnliche Aktivitäten entfalteten, um dem großen Verlangen nach Kunst und Kultur nachzukommen. Das Projekt wird im öffentlichen Raum umgesetzt, um den Gegebenheiten Rechnung zu tragen, eine gute Einsehbarkeit zu gewährleisten und um alle Hygiene-Auflagen erfüllen zu können.
An dem Projekt nehmen u. a. die im Kunstverein bekannten und geschätzten Künstler wie Sebastian Klein und Markus Jordan, aber auch der Kalifornier Victor Cartagena, die Münchnerin Veronika Veit, Susann Dietrich aus Lemgo sowie der Nürnberger Achim Weinberg teil. Susann Dietrich, die ihre Arbeit „Sinusoid“ zeigt, sagt von sich selbst: „Mein Interessenschwerpunkt gilt der Alchemie des Lichts.“

Als Ausstellungsorte fungieren u. a. die Schaufenster der ehemaligen Bäckerei Rumetshofer, der Pfaffenhofener Hungerturm, das Mühlrad im Bürgerpark und die Ilminsel. Eine Installation wird in der Galerie KuK44 zu sehen sein und in den Schaufenstern eines leerstehenden Geschäfts, dem ehemaligen „Raum und Form“.

Die Installationen sind bis 10. Januar täglich von 18 bis 22 Uhr zu sehen.
Informationen zu den Stationen sind vor Ort zu finden oder ab dem 27. November unter www.pfaffenhofen.de/weihnachtskulturweg

Autor:

Kulturamt Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen

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