Weltretter vernetzen sich

Geballte Klimaschutzkompetenz beim Netzwerktreffen der Klimaschutzbeauftragten der Metropolregion München (Foto: EMM - Europäische Metropolregion München)

Pfaffenhofen gilt als Vorbild im Klimaschutz in der Metropolregion München

Viele Klimaschutzbeauftrage aus der gesamten Metropolregion München folgten kürzlich der Einladung der EMM (Metropolregion München) und des Kumas Umweltnetzwerks zum EMM-Netzwerktreffen im Bayerischen Landesamt für Umwelt in Augsburg.

Pfaffenhofen wurde dabei als Vorbild im Klimaschutz und Referenz für Nachhaltigkeitsbemühungen in der Metropolregion München für ein Impulsreferat angefragt.

Stadtrat und Nachhaltigkeitsexperte Markus Käser präsentierte dabei den Fachleuten die Ziele und Maßnahmen der Pfaffenhofener Klimaschutzinitiative. Darunter das Pfaffenhofener Klimaschutzkonzept mit dem Ziel zur CO2-Reduktion von 6,6 Tonnen auf 3 Tonnen pro Einwohner bis 2030, Maßnahmen zur Bewussteinsbildung, wie den Pfaffenhofener Klimaschutzpreis oder ganz praktische Meilensteine, wie die verschiedenen Maßnahmen zum Erreichen von 100 Prozent sauberer Stromversorgung im Stadtgebiet.

Viele nutzten danach die Gelegenheit sich über die Pfaffenhofener Ideen im Rahmen der anschließenden Workshops genauer zu informieren.

Derweil planen die Pfaffenhofener Klimaschützer und Energieaktiven bereits die alljährliche "EFA - Energie für alle Woche" vom 22. bis 27. Oktober im Stockerhof, sowie den Klimaschutztag mit Klimaschutzpreisverleihung am 21. Oktober 2017. Unter dem Motto „Es gibt keinen Plan(et) B“ steht dann wieder eine ganze Woche voll im Zeichen von Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung.


Die Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm erhält für das Vorhaben „03KS5899 Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes“ über einen Zeitraum von 40 Monaten Fördermittel des Bundesumweltministeriums. Die bürokratische Abwicklung des Fördervorhabens erfolgt dabei in Zusammenarbeit mit dem Projektträger Jülich – nähere Informationen unter www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen.
Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
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