Nach Huberts Martyrium: AKTUELLER STAND – HUBERT HAT JETZT EINEN TRAUMPLATZ! +++

Zahlreiche Narben im Hals von "Hubert" zeugen von Qualen, die das Tier ertragen mußte (Foto © 2013: Lob)
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Pfaffenhofen / Schweitenkirchen | Der Tierschutzverein Pfaffenhofen befreit Mischlingshund von Qualen. Die Polizei nimmt Hinweise entgegen.

Seit einigen Tagen streune ein Hund umher, der niemanden an sich heranlasse, meldet eine Familie aus Schweitenkirchen. Dennoch gelingt es aufmerksamen Nachbarn, den Mischling zu fangen und einzusperren. Die Leiterin der Tierherberge Pfaffenhofen, Sandra Lob, holt mit dem Einsatzfahrzeug das Tier in Schweitenkirchen ab. "Hubert" wird er vom Tierheimpersonal genannt.

Der Grund für Huberts abweisendes Verhalten ist schnell gefunden, er hat quälende Schmerzen: Der etwa acht Jahre alte Mischlingsrüde trägt ein viel zu eng gezurrtes Kettenband um den Hals, das zusätzlich mit Eisendrähten gespickt worden ist. Offensichtlich trägt er es seit Langem, die Drähte sind bereits in den Hals des Tieres eingewachsen. Huberts Hals ist übersät mit Narben und Entzündungen. Zusätzlich ist sein Körper voller Ekzeme, die von starkem Parasitenbefall herrühren.

Der Hund muß in Narkose gelegt werden. Dann durchschneiden Vereinstierärztin Dr. Lena Greiner zusammen mit Tierarzthelferin Manu Diettler und Mitarbeitern der Tierherberge mit einer schweren Metallzange das Halsband; nebenbei fällt ein ganzer Eimer mit verfilztem Fell an.

Der "Donaukurier" zitiert in seinem Bericht über diesen Fall den Polizeibeamten Hermann Ottowitz. Der erfahrene Hundeführer vermutet, daß es sich um einen Bauernhofhund handelt. Darauf deute das Material der Drahtes im Halsband hin, es werde in der Regel zum Zusammenbinden von Strohballen verwendet. Hermann Ottowitz: "So geht es nicht!" Hinweise in diesem Fall nimmt die Polizei Pfaffenhofen entgegen unter der Telefonnummer 0 84 41 / 80 95 0.

Hubert hat sich mittlerweile in der Tierherberge einigermaßen erholt und ist zutraulich zu den Helfern. "Eine echte Kuschelbacke ist er geworden", sagt Tierheimleiterin Lob. "Wir werden jetzt alles tun, damit Hubert in Zukunft ohne Schmerzen leben kann."

+++ LETZTER STAND: HUBERT HAT KÜRZLICH SEINEN TRAUMPLATZ GEFUNDEN. ALLES GUTE HUBERT! AB JETZT WIRD ES DIR BESSER GEHEN! +++

HIER gibt's mehr Infos zum Tierschutzverein Pfaffenhofen und Umgebung e.V. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt!

Autor:

Tierschutzverein Pfaffenhofen und Umgebung e.V. aus Pfaffenhofen

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