Welthundetag am 10. Oktober:
"Das hatte ich mir anders vorgestellt."


Der dreijährige Podenco-Rüde "Pepito" hat sich den Ablauf seines dritten Welthundetages anders vorgestellt. Nämlich wie bisher. Mit vielen Streicheleien, langen Spaziergängen, besten Leckerlies. Im Zentrum der Feierlichkeiten: Natürlich er selbst, Pepito.
So war es bisher.

Der Welthundetag ist der Ehrentag der treuen Schnüffelnasen. Einmal im Jahr werden sie ganz besonders gefeiert. Zu Recht! Als zuverlässigster Freund des Menschen, als Lebensretter, als Einbrecher-Verscheucher, Schwanzwedler, Nimmersatt, ungeliebter Empfangschef für Postillone, vierbeiniger Abstandhalter für Gesindel aller Art. Und nicht zuletzt: als Seelentröster für Frauchen oder Herrchen in seelischer oder sonstiger Not.

Seit "der Neue" da ist, ist bei Pepito alles anders. Der Neue heißt "Kuma", ist grade mal sechs Monate alt und, tragisch genug, in Beruf und Wesen ausgerechnet Katze. Schmerzhaft-geschärfte Krallen befanden sich vormontiert im Lieferumfang des Katers. Seit Kuma im Hause haust, hat sich Pepitos bislang beschaulich-unspektakuläres Leben verändert. Das blutjunge Katzenvieh übernahm mit einem Krallenstreich den Chefposten innerhalb der ganzen Familie. Pepito ist weiterhin hochgeschätzt, allerdings etwas abgestiegen in der Familien-Hierarchie. Und muss – bei Bedarf – auch als bequeme, bereits von Mutter Natur vorgewärmte Liegestatt herhalten. Bedarf besteht reichlich.

"Unerhört und respektlos!"

Julia und Christian, die Besitzer der kleinen Menagerie, zeigen Fotos der beiden. Nicht selten kuscheln und dösen Hund' und Katz' nebeneinander, Balg an Balg. Keineswegs entsteht der Eindruck, als habe man sie dafür zusammenketten müssen. "Ein Dreamteam", findet auch das Besitzer-Ehepaar.

Pepito sieht es anders: Ein ebenso sensibler wie heißblütiger, spanischer Podenco wie er? Als Ruhekissen für eine profane Hauskatze? Unerhört sei das, respektlos, beinahe diskriminierend.

Dreamteam oder Höllenqualen? Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen: Sie lieben sich und sie nerven sich. Nicht anders als in jeder anderen, gepflegten Ehe auch.                                                                      
                                 
 Paul Ehrenreich  für den Tierschutzverein Pfaffenhofen und Umgebung e.V.
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Autor:

Tierschutzverein Pfaffenhofen und Umgebung e.V. aus Pfaffenhofen

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