Wieder zahlreiche Bewerbungen für das Lutz-Stipendium

Marko Dinic aus Salzburg war der Lutz-Stipendiat des Jahres 2015. Er hat hier bleibende Kontakte aufgebaut und war schon mehrmals wieder zu Gast in Pfaffenhofen.
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Zum dritten Mal vergibt die Stadt Pfaffenhofen für 2016 das Joseph-Maria-Lutz-Stipendium und wieder gibt es viele Bewerbungen. Mitte November endete die Bewerbungsfrist und fast 60 Bewerbungen sind bei der Kulturabteilung der Stadtverwaltung eingegangen. Wer der Stipendiat oder die Stipendiatin des Jahres 2016 sein wird, darüber entscheidet eine Jury im Januar.

Das Lutz-Stipendium wird seit 2014 von der Stadt Pfaffenhofen als Aufenthaltsstipendium im Bereich Literatur vergeben. Das Stipendium ist dazu bestimmt, Schriftstellern während eines etwa dreimonatigen Aufenthalts im Flaschlturm die Möglichkeit zu geben, literarische Arbeiten zu beginnen, zu realisieren oder fertig zu stellen. Erster Lutz-Stipendiat war im Sommer 2014 der junge Leipziger Autor Matthias Jügler. Für 2015 kürte die Jury den Salzburger Marko Dinic zum zweiten Lutz-Stipendiaten. Dinic verbrachte die Sommermonate im Flaschlturm und machte während dieser Zeit mit einigen Lesungen auf sich aufmerksam.

Knapp 60 Bewerbungen sind bis November wieder bei der Kulturabteilung der Stadtverwaltung eingegangen. Die Bewerbungsfrist endete in diesem Jahr sehr viel früher, um der Jury mehr Vorbereitungszeit und dem kommenden Stipendiaten mehr Planungsspielraum zu geben. Unter den Einsendungen sind wieder Bewerber aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich und sogar aus der Türkei und aus Israel haben sich Autoren beworben.

So vielfältig wie die Adressaten sind auch deren literarische Projekte. So wurden auch dieses Jahr Arbeitsproben aus den Bereichen Lyrik, Prosa, Drama sowie Kinder- und Jugendliteratur eingereicht. Unter den Bewerbern sind sowohl Nachwuchsautoren als auch Schriftsteller mit mehreren Veröffentlichungen – insgesamt nimmt die Kulturabteilung die durchweg guten Einsendungen als Zeichen für den Erfolg des Stipendiums. Sicher ist damit auch, dass die beiden bisherigen Stipendiaten einen würdigen Nachfolger bekommen.

Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet im Januar eine dreiköpfige Fachjury, bestehend aus dem Pfaffenhofener Kulturreferenten und Schriftsteller Steffen Kopetzky, der Kulturjournalistin des Donaukuriers Barbara Fröhlich und dem Theaterwissenschaftler und Dramaturgen Dr. Lenz Prütting. Im Zeitraum von Mai bis Juli 2016 soll der neue Stipendiat seine Wohnung im historischen Flaschlturm an der Pfaffenhofener Stadtmauer beziehen. Am Ende des Aufenthalts wird dann am 22. Juli eine Lesung im Rahmen des Kultursommers stehen, die unter anderem den Text über Pfaffenhofen beinhalten wird, zu dessen Verfassung jeder Stipendiat angehalten ist.

Autor:

Kulturamt Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen

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