Städtische Galerie
Fundstücke werden zu Kunst
- Kulturreferent Reinhard Haiplik würdigte bei der Eröffnung die Werke von Dieter Breitschwerdt. (v.l.n.r. Kulturreferent Reinhard Haiplik, Künstler Dieter Breitschwerdt, Daniela Pettinari)
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Am Samstagabend ist die Ausstellung „Aspekte der Vergänglichkeit“ von Dieter Breitschwerdt in der Städtischen Galerie im Haus der Begegnung eröffnet worden. Bis zum 4. Oktober sind dort Assemblagen aus Fundstücken der Alltagswelt sowie Papierarbeiten des Münchner Künstlers zu sehen.
Kulturreferent Haiplik begrüßte die Besucherinnen und Besucher und zeigte sich besonders angetan von der Atmosphäre, die Breitschwerdts Arbeiten im Ausstellungsraum schaffen. Die Ausstellung, so Haiplik, gehöre für ihn zu den besten in der Geschichte der Galerie. Sein Dank galt auch Daniela Pettinari, die die Ausstellung vermittelt hat.
In das Werk Breitschwerdts führte Sebastian Daschner ein. Er hob die Rolle der Fundstücke hervor, die der Künstler in seinen Arbeiten verwendet. Breitschwerdt besitze ein außergewöhnliches Auge für die Ästhetik und Würde einfacher Alltagsgegenstände. Aus dem Profanen entstehe Kunst, die zugleich eine beinahe sakrale Atmosphäre schaffen könne. Für die Galerie sei die Ausstellung daher ein „Glücksfall“.
Breitschwerdts Arbeiten entstehen aus Dingen, die ihren ursprünglichen Gebrauchskontext längst hinter sich gelassen haben. Orthopädische Fußabdrücke, Skistockgriffe, Ledergürtel oder angespitzte Buchenäste werden gesammelt, bearbeitet und nach strengen Ordnungsprinzipien zu seriellen Materialbildern und Installationen arrangiert. Durch Wiederholung, Akkumulation und gezielte Eingriffe erhalten die Fundstücke eine neue ästhetische Bedeutung. Ergänzt werden die Assemblagen durch monochrome Papierarbeiten wie Aschebilder, Fingerzeichnungen und Handdruckarbeiten.
Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich bei der Vernissage begeistert von der Ausstellung und den ungewöhnlichen Perspektiven auf scheinbar vertraute Dinge.
„Aspekte der Vergänglichkeit“ ist noch bis 4. Oktober in der Städtischen Galerie im Haus der Begegnung zu sehen. Der Eintritt ist frei. Der Künstler ist am Samstag, 3. Oktober, und Sonntag, 4. Oktober, jeweils von 11 bis 17 Uhr persönlich vor Ort.
Die Öffnungszeiten der Städtischen Galerie sind montags bis donnerstags von 13.30 bis 17 Uhr, dienstags und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.
Weitere Informationen gibt es unter pfaffenhofen.de/staedtische-galerie
Autor:Kulturamt Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen |
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