Einweihung des Friedensbrunnens

v.l.n.r.: Kulturreferent Reinhard Haiplik, zweiter Bürgermeister Roland Dörfler und ehemaliger Kulturreferent Willibald Kolbinger am Friedensbrunnen.
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Am Montag, 17. Oktober wurde der Friedensbrunnen offiziell eingeweiht. Dazu trafen sich zweiter Bürgermeister Roland Dörfler, Kulturreferent Reinhard Haiplik und ehemaliger Kulturreferent Willibald Kolbinger am Brunnen auf der Ilminsel.

Der im Jahre 1934 vom Reichsarbeitsdienst errichtete Brunnen hat ein neues Symbol erhalten. Wo einst das Zeichen des Nationalsozialismus prangte, ist nun eine Friedenstaube zu sehen.

„Die Taube ist das Symbol für den Frieden und ein Zeichen an unsere Zeit, dass mit Krieg keine Lösungen herbeigeführt werden können“, betonte zweiter Bürgermeister Dörfler.

Der ehemalige Kulturreferent Kolbinger entwarf die Friedenstaube, die nun auf einer Messingplatte im Stein des Brunnen eingefasst ist. Haiplik verglich das Einsetzen des Friedenssymbols mit den aus Bomben gefertigten Glocken in der kleinen Kapelle bei Steinerskirchen: „Ein Symbol, das für Schreckensherrschaft, Tod, millionenfaches Morden und Vernichtung steht, wird ersetzt durch ein Zeichen des Friedens.“

Zum geschichtlichen Hintergrund:

Im Jahre 1934 waren Stadt und Landkreis Pfaffenhofen fest in nationalsozialistischer Hand. An der Ilm wurde ein Reichsarbeitsdienstlager errichtet. Die Arbeiter regulierten die Ilm und ersetzten die Holzbrücke an der Münchener Straße durch eine Betonbrücke. Im März 1934 wurde der Brunnen fertiggestellt und im Mai feierlich eingeweiht. Nach Kriegsende wurden das Hakenkreuz und der Reichsadler beseitigt.

v.l.n.r.: Kulturreferent Reinhard Haiplik, zweiter Bürgermeister Roland Dörfler und ehemaliger Kulturreferent Willibald Kolbinger am Friedensbrunnen.
Autor:

Bürgerservice Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen

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