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Plakat zum Wahlaufruf für das erste Jugendparlament in Pfaffenhofen
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Gratulation!
Das Jugendparlament Pfaffenhofen ist seit nunmehr 16 Jahren das "Referenzjugendparlament" in Bayern.
Warum?
Weil von der damaligen Interessensgemeinschaft "Gründung eines Jugendparlamentes" hervorragende Grundlagen zur Wahlsystematik und ein Katalog zur Zusammenarbeit mit dem Stadtrat erarbeitet wurden, welche auch heute noch unverändert Gültigkeit haben. Dazu zählen eine eigenes Budget in Höhe von aktuell 4000 Euro pro Jahr, Antragsrecht im Stadtrat und die Tatsache, dass alle zwei Jahre wirklich alle Jugendlichen zwischen 14 und 26 in Pfaffenhofen, plus diejenigen die hier zur Schule gehen, wählbar sind und zur Wahl gehen dürfen. In Summe ist das Jugendparlement so gesehen im Grunde wie eine eigene "Fraktion der Jugend" zu betrachten. Nicht zu vergessen ist die Betreuung der Jugendlichen durch unsere Jugendpfleger. Ohne diese organisatorische und pädagogische Unterstützung wären wohl viele Projekte wie bspw. der Rufbus nicht möglich geworden. Ich durfte als damaliger Stadtjugendpfleger die Geburt des Jugendparlamentes Pfaffenhofen von der ersten Idee über die Satzungsarbeit bis zur ersten Sitzung begleiten und freue mich heute noch über diese "starke Stimme" der Jugend. Der Erfolg dieser jugendpolitischen Bildungsmaßnahme ist jedenfalls unbestritten. Beispielsweise ist es auch der Hartnäckigkeit der Jugendlichen zu verdanken, dass die Skatehalle nach vielen Jahren politischer Debatten und Zusagen letztlich doch noch gebaut wurde. Nicht zuletzt kommen aus dem Jugendparlement auch immer wieder politische Talente, welche den Sprung in die Stadtpolitik wagen und somit, parteiunabhängig, für erfrischenden politischen Nachwuchs sorgen. Insofern ist es schade, dass es der bayerischen Staatsregierung bis heute nicht gelungen ist, das Recht und die Verpflichtung zur Bildung von Jugendparlamenten in der Gemeindeordnung zu verankern, wie es bspw. in Baden-Würtemberg seit Jahrzehnten der Fall ist.

Markus Käser,
Stadtrat (SPD), damals Stadtjugendpfleger von 1997 bis 2002

Autor:

PAF und DU Redaktion aus Pfaffenhofen

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