Stadt bekämpft Hochwasser

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Die heftigen Regenfälle in der Region sorgten ab Sonntagnachmittag im gesamten Stadtgebiet Pfaffenhofen für eine kritische Lage. Straßen wurden unbefahrbar, Keller überflutet – die Hilfskräfte sind unermüdlich im Einsatz. Am Montag früh sinkt der Pegel.

Seit Freitag ist die Feuerwehr im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm im Einsatz. Insgesamt arbeiten seit Sonntagabend rund 300 Helfer daran, den steigenden Wasserpegel unter Kontrolle
zu halten. Unterstützung bekam die Pfaffenhofener Feuerwehr auch von verschiedenen Ortsver-
einen aus Ingolstadt und Hilpoltstein sowie von der Feuerwehr aus den umliegenden Gemeinden.
Das Technische Hilfswerk ist mit speziellem Hochwassergerät im Einsatz.

Betroffen waren 1/3 der Fläche wie beim Rekordhochwasser 1994. Der höchste Wasserstand wurde in der Nacht zum Montag mit 2,70 Meter beim Ilmpegel an der Georg-Hipp-Straße erreicht. In der zurückliegenden Nacht gab es über 80 Feuerwehreinsätze. Keller wurden ausgepumpt, im stä-dtischen Bauhof der Stadtwerke wurden über 15.000 Sandsäcke befüllt. Das überlaufende Wasserrückhaltebecken in Sulzbach konnte gesichert werden.
Bürgerinnen und Bürger leisteten Privateinsätze im eigenen Keller.

Seit den frühen Morgenstunden geht der Wasserpegel wieder zurück, nachdem dieser um ca. 05.00 Uhr früh seinen Höchststand erreicht hatte.
Die seit 1994 getroffenen Schutzmaßnahmen haben sich ausgezahlt – auch die private Vorsorge. Die entstandenen Schäden fallen deshalb nicht so gravierend aus wie vor 19 Jahren. Trotz vergleichbarer Wassermengen sind die Schäden geringer als damals.
Von Überschwemmungen betroffene Gebiete sind vor allem: der Inselweg in Förnbach, Affalterbach, Bereiche von Ehrenberg, Tegernbach und Göbelsbach, einzelne Betriebe in der Raiffeisenstraße, Städtische Schulen (Gerhardinger Schule/Mittelschule), Georg-Hipp-Straße, Dr.-Bergmeister-Straße, Rot-Kreuz-Straße, Kapellenweg und Schulstraße.
Noch in der Nacht gab Bürgermeister Thomas Herker bekannt, dass alle staatlichen Schulen (Grundschulen, Haupt- und Realschule sowie Gymnasium) am Montag geschlossen bleiben. Die Gerhardinger- und Mittelschule möchten den Schulbetrieb am Dienstag möglichst wieder aufnehmen.

Bürgermeister Thomas Herker und Zweiter Bürgermeister Albert Gürtner sind seit Sonntag spät-nachmittag selbst in den betroffenen Gebieten Vorort. Besonders lobten sie das große Engagement der Freiwilligen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk sowie aller Einsatzkräfte und Helfer und das besonnene Verhalten der Bürgerinnen und Bürger.
Die Stadt setzt jetzt alles daran, die entstandenen Schäden und Beeinträchtigungen schnellstmöglich zu beheben.
Für die Einschränkungen des Schulbetriebs und des Stadtbusverkehrs wird um Verständnis gebeten.
Informationen finden Sie auf www.facebook.com/pfaffenhofen.an.der.ilm und www.pfaffenhofen.de

Autor:

PAF und DU Redaktion aus Pfaffenhofen

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