Jahresverbrauchsabrechnung

Stromnetzbetreiber Stromversorgung Pfaffenhofen und Stromlieferant Stadtwerke Pfaffenhofen bringen Licht ins Dunkel

Mitte Dezember haben die Stadtwerke Pfaffenhofen und die Stromversorgung Pfaffenhofen Zählerablesekarten an die Bürgerinnen und Bürger verschickt. Die Rückmeldung per 31.12. soll bis zum 7. Januar erfolgen. Gehen keine Daten ein, muss das Stadtwerk den Verbrauch schätzen.

Doch welche Zähler sollen abgelesen werden und wer will eigentlich was wofür wissen?

Auf den ersten Blick scheint es unübersichtlich, doch ein Blick hinter die Kulissen bringt schnell Licht in das Dunkel – im wahrsten Sinne des Wortes.

Das Stromnetz in Bürgerhand

Der Netzbetreiber ist wie der Name schon sagt, für den Betrieb der Gas- und Stromnetze in einem bestimmten Gebiet verantwortlich. Er sorgt dafür, dass die Netze instandgehalten, bei Bedarf saniert oder neue Netze verlegt werden. Dazu zählen übrigens auch die Wasser- und Abwassernetze, die Wärmenetze sowie das Telekommunikationsnetz. In Pfaffenhofen ist der Stromnetzbetreiber seit 2017 mehrheitlich die Stromversorgung Pfaffenhofen. Eine Ausschreibung der Stadt hat seinerzeit die Weichen gestellt, das Netz wieder in die Hand des Bürgers zurückzuführen, also zu rekommunalisieren.

Der Netzbetreiber schafft sozusagen die Grundvoraussetzung dafür, dass die Energie zum Verbraucher kommen kann. Die eigentliche Energie kommt dann von einem Energieversorger oder auch - lieferant. Mit dem Energielieferanten wird deshalb der individuelle Strom- und Gasvertrag abgeschlossen. Auch die Vereinbarung über monatliche Abschlagszahlungen und die Jahresendabrechnung kommt vom Energielieferanten.

Wer zahlt

Mit dem Netzbetreiber wird kein direkter Vertrag abgeschlossen. Der Energieversorger zahlt an den Netzbetreiber sogenannte Netznutzungsentgelte. Das ist die Gebühr, die der Energieversorger für die Benutzung des Netzes zahlen muss, um über diesen Weg Strom und Gas zum Verbraucher zu schicken. Diese Netznutzungsentgelte sind im Gas- und Strompreis enthalten.

Auch wenn es keine direkte Beziehung zwischen Netzbetreiber und dem Stromkunden gibt, verschickt in Pfaffenhofen die Stromversorgung Pfaffenhofen als Netzbetreiber Briefe an die gut 14.000 Kunden im eigenen Stromnetz. Dabei geht es zum Beispiel – wie mit den Schreiben ab Mitte Dezember 2019 – um die Ablesung der Zähler, die zum Jahresende erfolgen muss.
Der Netzbetreiber – in unserem Fall also die Stromversorgung Pfaffenhofen – gibt die gemeldeten Zählerstände an alle im Versorgungsgebiet aktiven Lieferanten. Zählerstände die nicht bis zum 07. Januar eingegangen sind, werden entsprechend des Vorjahresverbrauchs geschätzt. Wer also auf Nummer sicher gehen will, dass seine Abrechnung dem tatsächlichen Verbrauch entspricht, muss die Ablesekarte per 31.12 ausfüllen und einreichen. Die Stromversorgung Pfaffenhofen bietet hierfür ein Online-Zählerportal an: www.stromversorgung-pfaffenhofen.de/zaehlerstand Im Grunde ist es also eigentlich einfach: Der Gesetzgeber will, dass es eine Trennung zwischen Netz und Vertrieb gibt, damit die Unabhängigkeit des Netzbetreibers sichergestellt ist. Eine sinnvolle Sache!

Gas, Wasser und Strom: Zählerstände für die Stadtwerke

Ab 16. Dezember verschicken auch die Stadtwerke Ablesekarten für Gas und Wasser an die Bürger.
Kunden, die außerhalb des Netzgebietes der Stromversorgung angesiedelt sind, erhalten ihre Ablesekarte für Strom zusätzlich von den Stadtwerken.
Innerhalb des Versorgungsgebietes der Stromversorgung Pfaffenhofen muss die Meldung an den Netzbetreiber erfolgen und wird an die Stadtwerke als Stromlieferant weitergeleitet.
Alle Zählerstände, die an die Stadtwerke gemeldet werden sollen, können auch online über das Kundenportal der www.Stadtwerke-pfaffenhofen.de/Kundenportal eingegeben werden. Ein kleiner Tipp: Die Registrierung für das Kundenportal dauert nur wenige Minuten und kann jederzeit erfolgen. Neben der Eingabe der aktuellen Zählerstände können über das Portal auch Abschlagszahlungen angepasst, Bankverbindungen geändert und vorangegangene Rechnungen eingesehen werden.

Aufatmen können alle, die bereits einen digitalen Wasserzähler im Keller haben. Hier funktioniert die Meldung des aktuellen Zählerstands automatisch und muss nicht mehr manuell erfolgen.

Übrigens: Wer mehrere Produkte der Stadtwerke (Ökostrom aus der Region, Gas, Wasser) bezieht, sichert sich einen „Dahoam-Vorteil“, der sich mit 30 Euro jährlich sehen lassen kann.

Autor:

Stadtwerke Pfaffenhofen a. d. Ilm aus Pfaffenhofen

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