„Wissenschaft für sich“
Azubis der Stadtwerke zu Gast bei Beton-, Kies- und Zementwerk

Von links nach rechts: Stadtgrün-Mitarbeiterin Clarita Dietrich mit den Azubis Uluhan Yaman, Krittaphon Thumphong, Simon Pabst und Matthias Kremmer. Johannes Schranz (4. v. l.) führte die Gruppe durch das Pfaffenhofener Betonwerk "Ilmtaler Beton"
  • Von links nach rechts: Stadtgrün-Mitarbeiterin Clarita Dietrich mit den Azubis Uluhan Yaman, Krittaphon Thumphong, Simon Pabst und Matthias Kremmer. Johannes Schranz (4. v. l.) führte die Gruppe durch das Pfaffenhofener Betonwerk "Ilmtaler Beton"
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Ausbildung hautnah – das durften die vier Landschaftsgärtner-Azubis der Stadtwerke Pfaffenhofen bei einem Ausflug zu verschiedenen Beton-, Zement- und Kieswerken erleben. Am ersten Tag ging es dabei in das Pfaffenhofener Betonwerk „Ilmtaler Transportbeton“. Begleitet wurde die Gruppe von Stadtgrün-Mitarbeiterin Clarita Dietrich und Johannes Schranz von der Geschäftsführung des Betonwerks. 

Praxisnahe Ausbildung: Auszubildende der Stadtwerke besuchen Betonwerk

„Beton“, so Mario Dietrich, oberster Gärtner bei den Stadtwerken, „nimmt einen wichtigen Teil in der Ausbildung eines Garten- und Landschaftsbauers ein. Unsere Azubis müssen nicht nur damit arbeiten, um beispielsweise Wege zu pflastern, sie müssen auch viel darüber wissen“. Damit dieses Wissen nicht nur theoretisch vermittelt wird, durften die Azubis nun das örtliche Betonwerk besuchen.

„Beton ist ein unglaublich vielseitiger Werkstoff“

Simon Pabst, der im vergangenen September seine Ausbildung als Gartenlandschaftsbauer begonnen hat, findet diese Aktion klasse: „Beton ist ein unglaublich vielseitiger Werkstoff. Wir vier Azubis hatten das Privileg, gezeigt zu bekommen, wie Beton entsteht. Dafür waren wir erst bei Ilmtaler Transportbeton, wo wir einen Vortrag über Herstellung, Arten und Verwendung von Beton bekommen haben. Danach haben wir eine Führung durchs Mischwerk bekommen.

Am Nachmittag ging es für die Vier in das Knorr Kieswerk: „Wir durften dort an einer Führung durch die Klassieranlage teilnehmen. Drei Tage später waren wir bei Rohrdorfer Zement zu Gast. Dort haben wir einen Vortrag über die Entstehung, Entwicklung und die Ziele des Unternehmens bekommen. Später haben wir eine Führung durch das Zementwerk bekommen. Das waren zwei sehr spannende Tage, bei denen wir viel gelernt haben.“.

„Das Beste aus dem Material herausholen“

Auch sein Kollege Uluhan Yaman zeigt sich begeistert von den Besichtigungen: „Von der Zusammensetzung bis hin zur Nachhaltigkeit – Beton ist eine Wissenschaft für sich. Die Führung durch das Betonwerk hat uns das Material noch einmal von einer anderen Seite gezeigt, denn der Umweltaspekt spielt bei der Herstellung von Beton eine wichtige Rolle “.

Azubi Matthias Kremmer stimmt dem zu: „Damit Beton überhaupt hergestellt werden kann, müssen die Rohstoffe Sand und Kies abgebaut werden. Diese werden dann mit Wasser und Zement vermengt und es entsteht Beton. Im Rohrdorfer Zementwerk durften wir hinter die Kulissen blicken. Das war wirklich spannend“. Auszubildende Krittaphon Thumphong erklärt zusammenfassend: „Beton ist bei landschaftsgärtnerischen Baumaßnahmen beinahe unersetzlich geworden, sei es in Form von Betonteilen oder als Fundament. Es war toll zu sehen, wie Beton und Zement hergestellt werden und wie wir als Garten- und Landschaftsbauer das Beste aus dem Material herausholen können.“

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