Neue Stadtgeschichte(n) & Broschüre Kapellenrundwege

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Drei neue Rundwege führen zu rund 40 Kapellen und Bildstöcken in und um Pfaffenhofen. In einer soeben erschienenen Broschüre mit Übersichtskarte sind die Standorte all dieser christlichen Bauten verzeichnet. Diese enthält umfangreiche Informationen zu den einzelnen Kapellen. Außerdem widmet sich auch die zeitgleich erscheinende neue Ausgabe der Pfaffenhofener Stadtgeschichte(n) diesen „Denkmälern des Glaubens“.

Die Kapellen und Sehenswürdigkeiten erstrecken sich auf einem Gebiet von Langenwiesen bei Göbelsbach bis zum Riedhof und nach Siebenecken sowie von Eja bis zum Kuglhof. Sie sind in drei Rundwege aufgeteilt, die am besten mit dem Fahrrad zu erkunden sind. Der kulturinteressierte Wanderer oder Radler kann sich aber auch seine eigene Tour zusammenstellen. In der Broschüre haben Stadtarchivar Andreas Sauer und Kulturreferent Reinhard Haiplik die einzelnen Kapellen und Bildstöcke, deren Erbauer und deren Geschichte ausführlich beschrieben. Zusätzlich finden Ausflügler alles Wissenswerte auch auf Tafeln direkt vor Ort. Die Denkmäler wurden oft errichtet aus Dank über überstandenes Leid und Unglück, aber auch zur Erinnerung an tragische Ereignisse, Verbrechen und Unglücksfälle. Sie erzählen eine Geschichte, die den Betrachter zum Innehalten und Nachdenken anregen soll. Manchmal ranken sich auch düstere Sagen oder Legenden um die Orte. Die Broschüre und die dazugehörende Karte liegen im Bürgerbüro im Rathaus, in der Stadtverwaltung sowie im Haus der Begegnung aus. Außerdem gibt es sie zum Herunterladen auf www.pfaffenhofen.de/kapellenrundwege .

Auch die soeben erschienene 24. Ausgabe der Pfaffenhofener Stadtgeschichte(n) beschäftigt sich eingehend mit den christlichen Denkmälern in Pfaffenhofen und den Ortsteilen. Die beiden Autoren Sauer und Haiplik geben neben den Kapellen und Bildstöcken, die heute noch zu sehen sind, auch einen Überblick über die Bauten, die vor allem in der Zeit der Säkularisation weichen mussten. Die Dokumentation der früher auf Stadtgebiet stehenden Objekte, die vielfach im Jahr 1804 abgebrochen und veräußert wurden, und der seit dem 19. Jahrhundert neu errichteten Kapellen, Marterl und Bildstöcke macht deutlich, in welcher Vielfalt Menschen im Landkreis aus tiefem Glauben, voller Hoffnung, aber auch aus Kummer bleibende Denkmäler geschaffen haben, um andere Menschen daran teilhaben zu lassen. Die Stadtgeschichte(n) liegen ebenfalls im Bürgerbüro, in der Stadtverwaltung und im Haus der Begegnung aus. Außerdem können die aktuelle und alle weiteren Ausgaben im Internet heruntergeladen werden unter www.pfaffenhofen.de/stadtgeschichten .
Foto: Ein Marterl und ein Gedenkstein zwischen Wolfsberg und Menzenbach erinnern an einen grausamen Mord.

Autor:

PAF und DU Redaktion aus Pfaffenhofen

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