Stadt Pfaffenhofen dankt sozial Engagierten:

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Die jährliche Einladung der Stadt Pfaffenhofen zu einem Empfang mit Ehrungen für Bürgerinnen und Bürger, die sich sozial engagieren, und einer besonderen Festansprache hat Tradition. So groß war die Zahl der Geehrten aber wohl noch nie: 18 Ehrenamtliche konnten am Freitagabend, 23. November, mit Stadtmedaillen bzw. Dankurkunden ausgezeichnet werden. Den Festvortrag hielt an diesem Abend Almaz Böhm, die Vorsitzende der Stiftung „Menschen für Menschen“
Neben Almaz Böhm und ihren Mitarbeitern konnte Bürgermeister Thomas Herker zahlreiche Ehrenamtliche aus vielen Vereinen und Gruppen im Festsaal des Rathauses begrüßen sowie eine ganze Reihe von Stadtratsmitgliedern und die beiden Bezirksräte Annemarie Höcht und Rudolf Koppold. Musikalisch sehr schön umrahmt wurde der Festakt von der Gruppe Marazula mit schwungvoller Weltmusik.
Almaz Böhm, die Ehefrau von Karlheinz Böhm und seine Nachfolgerin an der Spitze der Stiftung „Menschen für Menschen“, sprach zum Thema „Jeder kann helfen – die Bedeutung von sozialem Engagement“. Sie ging auf die beiden Städtewetten ein, die Pfaffenhofen mit „Menschen für Menschen“ verbinden und bei denen die Pfaffenhofener in den Jahren 2006 und 2011 Spenden für die Äthiopienhilfe gesammelt haben. Die Pfaffenhofener, so erklärte Almaz Böhm, hätten so „als engagierte Weltbürger über den eigenen Tellerrand hinaus geblickt“. Und sie betonte: „Sie alle haben damit auf vorbildliche Weise demonstriert, dass in Pfaffenhofen der Grundsatz ‚Wer Glück hat, kann es großzügig weitergeben‘ nicht nur für die eigene Stadt und die eigene Bevölkerung gilt, sondern auch im internationalen humanitären Zusammenhang.
Bürgermeister Herker hob die Bedeutung des Ehrenamtes hervor und bedankte sich im Namen der Stadt Pfaffenhofen und des Stadtrates ganz herzlich bei allen, die sich für das Gemeinwohl engagieren, die für andere eintreten und ihre Zeit dem Ehrenamt opfern. Stellvertretend für alle, die sich besonders für soziale Belange engagieren, wurden 18 Ehrenamtliche besonders geehrt.
Die Silberne Stadtmedaille mit Ehrenurkunde erhielt Notburga Gmeiner aus Uttenhofen verliehen. Sie hat Jahrzehnte lang die Kindergräber von 17 verstorbenen Kindern polnischer und russischer Zwangsarbeiterinnen gepflegt. Die Zwangsarbeiterinnen waren in der NS-Zeit in Uttenhofen untergebracht und ihre Kinder kamen unter schlimmsten Bedingungen ums Leben.
Die Bronzene Stadtmedaille mit Ehrenurkunde durften fünf Personen entgegen nehmen:
Ursula Roth ist seit 1985 als ehrenamtliche Organistin in der Hauskapelle des Altenheims St. Franziskus tätig sowie seit vielen Jahren auch als Organistin in der Krankenhauskapelle der Ilmtalklinik.
Lorenz Lang war 24 Jahre lang 1. Vorsitzender des Motorsportclub Pfaffenhofen, zehn Jahre lang Sport- und Tourenleiter und ist seit zwei Jahren MSC-Ehrenvorsitzender.
Karl Oexler ist seit dem Jahr 2000 1. Vorsitzender des Eissport-Clubs Pfaffenhofen und seit 2008 2. Vorsitzender des Sportgremiums. Zuvor war er viele Jahre Nachwuchstrainer, Schriftführer und Abteilungsleiter beim ECP.
Karl-Heinz Ottowitz ist bereits seit 30 Jahren 1. Vorsitzender des Theaterspielkreises Uttenhofen.
Manfred Singer war 16 Jahre lang 1. Vorsitzender der Heimgartenvereinigung Pfaffenhofen und vier Jahre lang 2. Vorsitzender. Seit kurzem ist er nun Ehrenvorsitzender der Heimgartenvereinigung.
Mit Dankurkunden zeichnete die Stadt Pfaffenhofen zwölf Ehrenamtliche aus, darunter sieben langjährige Rufbusfahrer.
Katharina Kaindl ist Gründungsmitglied des Freundeskreises der Missionsbenediktiner und arbeitet dort seit 20 Jahren aktiv mit.
Josefine Westermair ist seit 34 Jahren Mitglied des Pfarrgemeinderates der Pfarrei Affalterbach und außerdem Pfarrgemeinderatsvorsitzende in Gundamsried.
Hans Heindl ist bereits seit 33 Jahren Kassierer der Kolpingfamilie Pfaffenhofen. Franz-Xaver Meier war 37 Jahre lang Kassierer und 20 Jahre lang Fahnenträger des Krieger- und Soldatenvereins Göbelsbach.
Hermann Schlegel ist seit 20 Jahren Kassenprüfer und aktiver Mitarbeiter des Freundeskreises der Missionsbenediktiner.
Der Rufbus „Linie Nacht“ wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen und ist seitdem ein Vorzeigeprojekt der Stadtjugendpflege Pfaffenhofen und des Jugendparlaments. Sieben ehrenamtliche Rufbusfahrer, die von Beginn an bzw. seit dem Jahr 2001 regelmäßig den Rufbus steuern, erhielten eine Dankurkunde verliehen:
Tatjana Bruzinski, Kathrin Maier, Severin Gallus, Martin Rohrmann und (in Abwesenheit) Bernhard Schmidt, Christian Köttner und Manfred Loibl.

Fotos:
• Alle Geehrten mit Bürgermeister Thomas Herker, dem 2. Bürgermeister Albert
Gürtner und Almaz Böhm.
• Notburga Gmeiner erhielt von Bürgermeister Thomas Herker (links) und seinem
Stellvertreter Albert Gürtner (rechts) die Silberne Stadtmedaille verliehen.
• Bürgermeister Thomas Herker bedankte sich bei Almaz Böhm für ihren Festvortrag
mit einem kleinen Geschenk.

Autor:

Bürgerservice Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen

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