Das Jugendparlament Pfaffenhofen – das Sprachrohr für die Pfaffenhofener Jugendlichen

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Seit 1998 ist den Pfaffenhofenern die Dringlichkeit einer Stimme für die Jugendszene bewusst. Zu diesem Zweck wurde das Jugendparlament eingerichtet, eine politisch neutrale Plattform, die 15 gewählte Mitglieder im Alter von 14 – 21 umfasst.

Alle zwei Jahre findet die Wahl zum Pfaffenhofener Jugendparlament statt. Die Stadtjugendpflege, die das Jugendparlament betreut und unterstützt, ist dann mit einem mobilen Wahlbüro in den Pfaffenhofener Schulen und Einrichtungen der Stadtjugendpflege unterwegs. Wählen können alle im Alter von 14 bis 21 Jahren, die in Pfaffenhofen zur Schule gehen, hier ihre Ausbildung machen oder hier wohnen.

In diesen zwei Jahren trifft sich das Jugendparlament regelmäßig zu Sitzungen. Hier werden beispielsweise akute Bedürfnisse der Pfaffenhofener Jugendlichen diskutiert (wie zum Beispiel derzeit die Notwendigkeit neuer Proberäume für einheimisch Nachwuchsbands) oder Veranstaltungen für Gleichaltrige geplant (wie Konzerte, Poetry Slams oder der kürzlich stattgefundene Wasserrollenwettbewerb im Freibad). Außerdem sieht es das Jugendparlament als seine Aufgabe, Jugendliche altersgerecht über Politik zu informieren. So veranstaltete das Jugendparlament dieses Jahr schon zwei Bildungsvorträge zu aktuellen, weltpolitischen Themen im Jugendzentrum. Ein anderes Beispiel dafür, wie das Jugendparlament versucht, Jugendliche politisch zu motivieren war die Spaßaktion „Instant Wedding“ auf dem Humulus Lupulus Festival 2013, die mit dem Slogan „Trau Dich! Geh wählen“ für eine hohe Wahlbeteiligung geworben hat.

Zudem beteiligen sich die Parlamentarier bei der Organisation und Ausführung diverser Projekte der Stadtjugendpflege, zum Beispiel bei dem Nachwuchsbandfestival Saitensprung, der Fotogehgrafie, der Kurzfilmnacht oder dem Graffiti-Projekt be inspired. „Jedes Jugendparlament ist durch die bunte Zusammensetzung aus 15 verschiedenen gewählten jungen Leuten anders und entwickelt eine eigene Richtung. Das ist immer sehr spannend zu beobachten,“ erklärt Stadtjugendpfleger Christoph Höchtl.

Die wohl größte Durchschlagskraft gewinnt das Jugendparlament durch ihr Anhörungsrecht im Stadtrat. Auch wenn sich viele Jugendparlamente in anderen Städten beim Ausarbeiten ihrer Satzung an dem Pfaffenhofener Jugendparlament orientiert haben, ist dieses Anhörungsrecht doch nicht die Regel und eine sehr wertvolle Ausnahme für die hiesige Jugendszene.

Formiert hat sich das Jugendparlament durch Eigeninitiative einiger engagierter Jugendlicher 1998. In mühevoller Arbeit haben Sie damals selbst eine Satzung ausgearbeitet und den Stadtrat überzeugt. Einige der Initiatoren blieben dem Jugendparlament bis heute erhalten und unterstützen sie beispielsweise bei den alljährlichen Klausurtagen, bei denen das Jugendparlament immer am Anfang des Jahres ein ganzes Wochenende lang tagt und ein grobes Konzept an Veranstaltungen und Innovationen für das kommende Jahr entwirft.

„Das Jugendparlament versteht sich als Sprachrohr der Pfaffenhofener Jugend, indem wir ihre Anliegen und Interessen gegenüber dem Stadtrat vertreten. Außerdem stellt uns die Stadt eigene Haushaltsmittel zur Verfügung, welche wir im Sinne der Pfaffenhofener Jugend verwenden“, sagt erster Vorsitzender des Jugendparlaments Felix Klein. Den Parlamentariern ist ein soziales, ehrenamtliches Engagement für einen guten Zweck sehr wichtig und genauso genießen sie die Gemeinschaft anderer engagierter Jugendlicher. So fördert das Jugendparlament Teamwork, Durchsetzungsvermögen und nicht zuletzt viel Spaß.

Autor:

Bürgerservice Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen

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