"MEMO!" - Start in den 16. Zyklus am 28. Juli 2018

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„MEMO!“ startet in die 16. Runde

Am Sonntag, 28. Juli, startet der Pfaffenhofener Kammerchor und Kirchenmusiker Max Penger mit seinen Sängern und Musikern um 11.45 Uhr in der Pfaffenhofener Spitalkirche zum bereits 16. Mal die Konzertreihe „MEMO!“. Fünf Veranstaltungen stehen an. Dabei ist für viel Abwechslung, sowohl in den Besetzungen, als auch bei der Literaturauswahl gesorgt. Der Eintritt ist frei. „Wir freuen uns auf viele Zuhörer!“, sagt Organisator Max Penger.

Am 28. Juli steht Franz Schuberts „Missa in G“ auf dem Programm. Die Messe Nr. 2 in G-Dur D 167 ist eine Messvertonung für Soli, Chor und Orchester aus dem Jahr 1815. Laut Eintrag im Partitur-Autograph komponierte der gerade 18-jährige Schubert die Messe in weniger als einer Woche, vom 2. bis 7. März 1815. Da er dafür die Arbeit an seiner 2. Sinfonie unterbrach, darf angenommen werden, dass Schubert für die Messe einen Kompositionsauftrag erhielt. In der Erstfassung war für das Orchester nur eine am Wiener Kirchentrio orientierte kleine Besetzung vorgesehen. Vermutlich wurde das Werk in dieser Form erstmals 1815 unter Schuberts eigener Leitung in der Lichtentaler Pfarrkirche aufgeführt.

Am 4. August spielen die Geigerin Rita Brunner und der Kirchenmusiker aus Aichach Werke von Vater und Sohn Muffat. Die beiden Komponisten waren weit gereist, so dass verschiedene Einflüsse und Stilistiken ihre Musik prägen. Interessant wird diese Veranstaltung auch vor dem Hintergrund, dass beide Künstler auf historischen, also Instrumenten aus der Zeit, in der die Komponisten gelebt haben, spielen werden.

Ein Familienkonzert wird am 11. August angeboten. Peter Wittrich spielt eigene Stücke zur Erzählung „Der kleine Prinz“ von Antoine Saint-Exupéry. Das Buch erschien zuerst 1943 in New York, wo sich Saint-Exupéry im Exil aufhielt. Der kleine Prinz gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors und als Kritik am Werteverfall der Gesellschaft. Das Werk ist ein modernes Kunstmärchen und wird fast immer als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit interpretiert.

Am 15. August (Maria Himmelfahrt) kommt W. A. Mozarts Missa brevis in D, KV 194, in solistischer Besetzung zur Aufführung. Im Sommer 1774 schrieb Mozart in unmittelbarer zeitlicher Nachbarschaft zwei Messen, die Missa brevis in F KV 192 und die Missa brevis in D KV 194. Beiden Kompositionen eigen ist eine jeweils mehr oder weniger stark ausgeprägte Neigung zur kontrapunktischen Schreibweise. Dabei versucht Mozart die althergebrachten polyphonen Techniken mit einer modernen Tonsprache zu verbinden.

Zum Abschluss der Konzertreihe gibt es eine Besonderheit zu hören: Ein Holzbläseroktett. Auf dem Programm stehen Werke von W. A. Mozart, u.a. die Ouverture zur Oper „Die Zauberflöte“.

Autor:

MEMO aus Pfaffenhofen

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