Lesung des Lutz-Stipendiaten Matthias Jügler

Man darf gespannt sein: Der junge Autor Matthias Jügler, der zum ersten Pfaffenhofener Joseph-Maria-Lutz-Stipendiaten erkoren wurde und in diesem Sommer im kernsanierten Flaschlturm lebt, gibt am Donnerstag, 24. Juli, um 20 Uhr eine Lesung im Festsaal des Rathauses. Der Eintritt dazu ist frei.

In der von Kulturreferent Steffen Kopetzky moderierten Lesung wird Matthias Jügler außerdem Auszüge aus seinem Debütroman "Raubfischen" lesen, der im Februar 2015 beim Verlag Blumenbar erscheint.

Die Stadt Pfaffenhofen hat das Joseph-Maria-Lutz-Stipendium, ein Aufenthaltsstipendium im Bereich Literatur, in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Es soll Schriftstellern während ihres Aufenthalts die Möglichkeit geben, literarische Arbeiten zu beginnen, zu realisieren oder fertig zu stellen. Knapp 70 Bewerbungen waren bei der Kulturabteilung der Stadtverwaltung eingegangen, darunter Einsendungen aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich und Portugal. So vielfältig wie die Bewerber waren auch deren literarische Projekte – es wurden Arbeitsproben aus den Bereichen Lyrik, Prosa, Drama sowie Kinder- und Jugendliteratur eingereicht.

Über die Vergabe des Stipendiums entschied eine dreiköpfige Fachjury, bestehend aus dem Pfaffenhofener Schriftsteller und Kulturreferenten Steffen Kopetzky, der Kultur-Journalistin Barbara Fröhlich und dem Literaturkritiker Thomas Kraft. Obwohl die Auswahl aus den zahlreichen und vielversprechenden Einsendungen nicht leicht fiel, einigte sich die Jury letzten Endes auf die Bewerbung des 29 Jahre alten gebürtigen Hallensers Matthias Jügler, der einen Auszug seines Debütromans einreichte. Jügler hat Germanistik, Skandinavistik und Kunstgeschichte in Halle, Greifswald und Oslo studiert und ein Masterstudium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig absolviert.

Seit Mitte Mai und noch bis Ende Juli lebt der junge Autor im 2013 kernsanierten Flaschlturm, einem historischen Stadtturm Pfaffenhofens. Bis kurz vor der Sanierung diente das Gebäude als Sitz eines Museums für den Heimatdichter Joseph Maria Lutz. "Der Brandner Kasper schaut ins Paradies" gilt als sein berühmtestes Stück und feiert noch heute auf vielen Bühnen Erfolge. Das Stipendium wurde im Andenken an ihn eingerichtet.

Zum Abschluss seines zehnwöchigen Aufenthalts in Pfaffenhofen präsentiert Matthias Jügler auf der neuen „Pfaffenhofener Lesebühne“ den Zuhörern einen Text, der hier am Ort entstanden ist – quasi den literarischen Entwurf seiner Außenansicht auf das Leben in Pfaffenhofen. Im Andenken an den Namensgeber des Stipendiums wird Jügler einen „Zwischenfall“ schildern; der gleichnamige Roman war 1928 der literarische Durchbruch für den jungen Schriftsteller Joseph Maria Lutz.

Autor:

Bürgerservice Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen

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