Heimatmuseum Pfaffenhofen „zurück zu den Wurzeln“?

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Neue Perspektive im Anbau der Spitalkirche

Eine neue Perspektive für das Pfaffenhofener Heimatmuseum tut sich nach den Beratungen im Kuratorium von Landkreis und Stadt auf: Anstelle des alten Mesnerhauses, das mit sehr hohem Kostenaufwand saniert und zur Auenstraße hin erweitert werden müsste, könnte der Anbau der Spitalkirche womöglich die passenderen Räumlichkeiten für das Museum bieten. Mit einem Umzug in den Anbau der Spitalkirche würde das Museum übrigens wieder an seinen ursprünglichen Ort beim ehemaligen Franziskanerkloster zurückkehren, denn dort wurde die Sammlung vor rund 100 Jahren begonnen.

Bei der Kuratoriumssitzung unter Leitung des Landrates sprachen sich die Vertreter des Landkreises und der Stadt Pfaffenhofen sowie des Heimat- und Kulturkreises einvernehmlich für eine weitere Untersuchung dieses Vorschlags aus. „Ein Angebot der Stadt, für das Heimatmuseum Stiftungsräume zur Verfügung zu stellen, eröffnet völlig neue Möglichkeiten“, sieht Landrat Martin Wolf den neuen Vorschlag positiv. Die Raumnot im Mesnerhaus wäre seit Jahren der Hemmschuh für eine Weiterentwicklung.

Die räumlichen Möglichkeiten im Anbau der Spitalkirche sollen nun genau untersucht werden. Bürgermeister Thomas Herker betonte, dass hier eine ähnlich große Fläche wie im Mesnerhaus zur Verfügung stünde, die zudem ebenerdig und damit barrierefrei erreichbar wäre. Darüber hinaus, so erläuterte der Bürgermeister, würden sich durch die Verlagerung des Museums und die anstehende Sanierung der Spitalkirche „wunderbare Synergieeffekte“ ergeben sowie weitergehende Möglichkeiten, wie z.B. eine Ausstellung zu Wallfahrten, die in und um Pfaffenhofen ja eine starke Tradition haben, oder auch eine Eingliederung von Teilen des Lebzeltermuseums von Hans Hipp.

Einig war sich das Gremium, dass die Exponate religiöser Volkskunst gesichtet und wissenschaftlich analysiert werden sollen und dass der Heimat- und Kulturkreis mit der neuen Leiterin Ursula Beyer eine zentrale Rolle bei der Ausgestaltung und beim späteren Betrieb des Museums übernehmen soll. Das fachliche Konzept soll mit Vertretern der Diözese und der Landesstelle für nichtstaatliche Museen abgestimmt werden.

Weiter sind die Freistellung der avisierten Räume an der Spitalkirche und die Folgenutzung für das Mesnerhaus zu klären. Zudem ist die Kostenverteilung zwischen Landkreis und Stadt entsprechend der neuen Raumkonzepte für Museum und Mesnerhaus neu zu planen. Wenn die Gespräche erfolgreich verlaufen, könnten die politischen Gremien von Stadt und Landkreis noch in diesem Jahr mit einem konkreten Umsetzungsvorschlag befasst werden.

Autor:

Bürgerservice Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen

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