Klimaneutral und lautlos – Stadtwerke Pfaffenhofen auf Weg in e-mobile Zukunft

Stadtwerke-Mitarbeiter Faramaz Dehpoor bei einer Dienstfahrt auf dem E-Bike
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Die Stadtwerke werden künftig bei ihren Dienstfahrten noch weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre abgeben. Der Grund: Die Mitarbeiter sind jetzt mit zwei E-Bikes unterwegs. Dabei nutzen sie ihre eigene Muskelkraft, werden aber zum Beispiel an Steigungen noch „angeschoben“, mit Ökostrom des Kommunalunternehmens. Gewonnen aus Wasser-, Wind- und Sonnenkraft verursacht diese Energie weder radioaktiven Abfall noch klimaschädliche Emissionen. „Für uns als nachhaltiges Unternehmen ist dieser Schritt nur konsequent. Die Diensträder dienen nicht nur der Umwelt, sondern auch der Gesundheit unserer Mitarbeiter,“ erläutert Vorstand Stefan Eisenmann. Die Stadtwerke wollen mit ihren neuen E-Bikes ihre Mitarbeiter dazu anregen, bei Dienstfahrten die Autos stehen zu lassen und stattdessen zu radeln. Kein motorisiertes Individualverkehrsmittel hat eine solch positive CO2- Bilanz wie ein E-Bike, das mit Ökostrom geladen wird. Auch finanziell lohnt sich der Umstieg: Für einen Kilometer braucht man lediglich 0,003 Kilowattstunden. Diese Menge Ökostrom kostet bei den Stadtwerken 0,08 Cent.

Nicht nur beim eigenen Fuhrpark achten die Stadtwerke auf Nachhaltigkeit. Die E-Mobilität steht beim Kommunalunternehmen ganz oben auf der Landkarte in eine lebenswerte Zukunft. 2017 haben die Stadtwerke entscheidende Schritte in diese Richtung gemacht und eine Ladesäule am Oberen Hauptplatz übernommen. Seither kann man dort an zwei Ladepunkten bavariastrom® laden, Ökostrom, ausschließlich aus bayerischen Kraftwerken in Bürgerhand. Derselbe saubere Strom fließt auch in der städtischen Tiefgarage unter dem Sparkassenplatz. Dort hängen zwei Wall-Boxen mit jeweils einem Ladepunkt.

Außerdem sind die Stadtwerke Teil von ladenetz.de, einer Kooperation von mittlerweile 102 Stadtwerken, die deutschlandweit mehr als 1000 Ladepunkte für Elektroautos verbinden. Im Rahmen dieser Kooperation können sich Besitzer eines Elektrofahrzeugs eine E-Ladekarte bei den Stadtwerken Pfaffenhofen sichern. Diese Karte funktioniert nicht nur in der eigenen Stadt, sondern in vielen anderen Kommunen im In- und Ausland. Einer der Vorteile der E-Ladekarte ist unter anderem, dass man damit überall den aktuell gültigen Preis der Stadtwerke zahlt. Das Kommunalunternehmen arbeitet an einer Infrastruktur, die den Bürgern einfaches, flexibles und unabhängiges Laden ermöglicht. In naher Zukunft planen die Stadtwerke sechs weitere Ladepunkte, verteilt im ganzen Stadtgebiet. Mittelfristig sollen auch in anderen Städten und Gemeinden neue Ladestationen entstehen, flächendeckend im gesamten Landkreis Pfaffenhofen. An all diesen Ladepunkten fließt dann ausschließlich bavariastrom®. Das emissionsfreie Autofahren mit Ökostrom aus Bayern ist für die Stadtwerke Pfaffenhofen der schnellste Weg zu mehr Klimaschutz, einem der wichtigsten Ziele für das nachhaltige Unternehmen.

Deshalb bietet das Kommunalunternehmen Unterstützung beim Umstieg auf Stromautos. E-Mobilität ist auch für andere Unternehmen und für kommunale Körperschaften und Verwaltungen attraktiv. Schließlich zahlt man für ein Elektroauto zehn Jahre lang keine Kraftfahrzeugsteuer. Damit belohnt der Gesetzgeber alle Verkehrsteilnehmer, die mit Strom fahren und dadurch ohne direkte CO2 Emissionen unterwegs sind. Die Stadtwerke bieten allen Unternehmen Kooperationen an, beim Aufbau von Ladesäulen oder Wallboxen und bei deren Betrieb.

Autor:

Stadtwerke Pfaffenhofen a. d. Ilm aus Pfaffenhofen

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