Stadt Pfaffenhofen für Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 nominiert

Die Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm kann sich freuen. Beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 ist Pfaffenhofen zum zweiten Mal in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Kleinstädte und Gemeinden“ nominiert. Bereits 2012 kam die oberbayerische 24.000 Einwohner-Stadt unter die Top 3. Die erneute Nominierung ist ein voller Erfolg und eine wertvolle Auszeichnung.

Wie im letzten Jahr ist Pfaffenhofen für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert. Und wieder ist eine hervorragende Platzierung bereits sicher: in jeder Kategorie sind nur drei Städte nominiert. Unterschieden wird dabei in Großstädte, Städte mittlerer Größe und Kleinstädte. Insgesamt haben sich 108 Kommunen zur Teilnahme am Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 beworben. Die Bestplatzierten neben der Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm sind Barnstorf bei Bremen und Furth bei Landshut.

Ob es zu einem Sieg gereicht hat, werden Öffentlichkeit und Nominierte am 21. November erfahren. Dann werden die Preise unter der Schirmherrschaft von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in Düsseldorf verliehen. Die Entscheidung, welche Städte und Gemeinden im Rahmen des sechsten Deutschen Nachhaltigkeitstages als Sieger ausgezeichnet werden, wurde bereits von einer 16-köpfigen Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises gefällt.
Auf dem Weg zur Nominierung musste ein umfangreicher Fragebogen bearbeitet werden, bei dem man eine Selbsteinschätzung vorzunehmen hatte und konkrete Maßnahmen darstellen konnte. Geordnet nach den Themenfeldern Governance und Verwaltung, Klima und Ressourcen, Mobilität und Infrastruktur, Wirtschaft und Arbeit, Bildung und Integration, Lebensqualität und Stadtstruktur, wurden so die Nachhaltigkeitsleistungen der teilnehmenden Kommunen aufgenommen und bewertet.

Die Liste der nachhaltigen Aktivitäten Pfaffenhofens ist lang und vielfältig: Das entstehende Ecoquartier, das Biomasseheizkraftwerk, die Bürgerenergiegenossenschaft, das Kreativquartier Alte Kämmerei, die kleine Landesgartenschau „Natur in Pfaffenhofen 2017“, das Seniorenbüro und Bürgerzentrum, die Elektro-Tankstelle, das Bürgerbeteiligungsprogramms PAFundDu oder das Klimaschutzkonzept. Auf welches Projekt man besonders stolz sein kann, wird die Begründung der Experten-Jury zeigen. Wichtig für eine nachhaltige Stadtentwicklung sind alle, selbst die kleinsten Maßnahmen.

„Dass Pfaffenhofen eine vorbildlich nachhaltige Stadtentwicklung betreibt und den Gedanken einer zukunftsfähigen Gesellschaft lebt, zeigt die erneute Nominierung“, so Thomas Herker, Bürgermeister der Stadt Pfaffenhofen. „Die Teilnahme an Wettbewerben wie dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ist nicht nur eine Momentaufnahme, sondern motiviert uns, uns immer weiter zu verbessern. Wir müssen das Thema Nachhaltigkeit noch mehr in unseren Köpfen verankern“. Anregungen aus anderen Städten und Gemeinden will sich Herker auf dem begleitenden Fachkongress holen, der der Preisverleihung am 21. November vorangeht.

„Durch die Nominierung bestätigen sich Pfaffenhofens Standortvorteile und Wettbewerbsfähigkeit“, so Matthias Scholz, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Servicegesellschaft Pfaffenhofen. „Pfaffenhofen entwickelt sich zu einem Standort mit bester Zukunftsperspektive“ so Scholz. „Ausgezeichnet lebenswert, Top in Sachen Nachhaltigkeit und mit hervorragender Lagequalität“, fasst Herker zusammen. „Das alles sind Fakten, die Unternehmen auf Standortsuche von Pfaffenhofen überzeugen können.“

Der erste Platz in der Kategorie Kleinstädte und Gemeinden würde sich neben dem gewonnen Renommee durchaus auch finanziell lohnen: winken dem Gewinner Fördergelder in Höhe von 35.000 Euro, die für ein Projekt rund um nachhaltige Entwicklung von einer Umweltstiftung zur Verfügung gestellt werden. Herker kündigte bereits an, dass man die Bürger bei einem Gewinn mittels des Pfaffenhofener Bürgerbeteiligungsprogramms PAFundDU über die Verwendung des Geldes mitentscheiden lassen wird.

Autor:

Bürgerservice Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen

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