Neuer Biberlehrpfad an der Ilm

Bei der Eröffnung des neuen Biberlehrpfads (von links):  Bürgermeister Thomas Herker, die BN-Ortsvorsitzende Christine Janicher-Buska, Natur-Pädagoge Robert Beringer und Stellvertretender Landrat Anton Westner.
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  • Bei der Eröffnung des neuen Biberlehrpfads (von links): Bürgermeister Thomas Herker, die BN-Ortsvorsitzende Christine Janicher-Buska, Natur-Pädagoge Robert Beringer und Stellvertretender Landrat Anton Westner.
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Einen neuen Lehrpfad für Naturinteressierte – vor allem für Kinder – hat die Stadt Pfaffenhofen entlang des Biberwegs bei Förnbach installiert. In Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz (BN) und dem Naturpädagogen Robert Beringer sowie mit finanzieller Unterstützung des Landkreises Pfaffenhofen hat die Stadt eine Reihe von Infotafeln aufgestellt. Zusätzlich gibt es interaktive Erkundungen, Aufgaben und Fragen, für deren Lösung und Beantwortung es einen „Naturforscherpass“ gibt.
 
Der 1,4 Kilometer lange Spazier- und beliebte Radlwegdurch das Biotop entlang der Ilm bei Förnbach ist längst als „Biberweg“ ein Begriff. Im Jahr 1995 hatte ein junger Pfaffenhofener Naturschützer den Biber als Thema seiner Biologie-Facharbeit am Schyren-Gymnasium gewählt und daraus die Beschilderung des ersten Pfaffenhofener „Biberlehrpfads“ entwickelt. Im Jahr 2012 war die Beschilderung erneuert worden, da die Schilder kaum noch lesbar waren.
 
Jetzt wurde das gesamteProjekt Biberlehrpfad vom Naturpädagogen Robert Beringer aus Adlkofen neu konzipiert. Aufgestellt wurden die neuen Tafeln und Stationen von Mitarbeitern der Stadtwerke. Zugleich wurde an manchen Stellen der dichte Bewuchs gelichtet, um einen Bezug zwischen der Ilm und  denSchautafeln herzustellen und  das Wasserbzw. die Aktivitäten des Bibers wieder sichtbar und zugänglich zu machen.
 
Offiziell eröffnet wurde der neue Biberlehrpfadjetzt von Bürgermeister Thomas Herker zusammen mit dem stellvertretenden Landrat Anton Westner und der BN-Ortsvorsitzenden Christine Janicher-Buska sowie Robert Beringer.
 
Thomas Herker war voll des Lobes für die gelungeneAufmachung der Tafeln und Stationen und dankte dem Bund Naturschutz dafür, dass er das Projekt pädagogisch betreuen und Führungen anbieten will. Der Biberlehrpfad sei mit seinen Begleitmaterialien ein wertvolles Angebot für Schulen, erklärte Herker, zugleich aber auch ein interessantes Freizeit-Angebot für Familien.
 
Anton Westner dankte Christine Buska, die sich füreine Neugestaltung des Biberlehrpfades stark gemacht hatte. Er bezeichnete es als sehr wichtig, über den Biber zu informieren und ihn positiv darzustellen, da er ja längst nicht überall gern gesehen und vor allem für die Landwirtschaft „bisweilen problematisch“ sei.
 
Wenn es ein Problem mit dem Biber gebe, sollte mandas unbedingt dem Bund Naturschutz melden, erklärte Christine Janicher-Buska, denn bisher habe man noch immer eine Lösung gefunden. Sie dankte der Stadt Pfaffenhofen, die für den neuen Lehrpfad „viel Geld in die Hand genommen hat“, und auch dem Landkreis für die finanzielle Unterstützung.
 
Robert Beringer legt in seinem Konzept Wert darauf,nicht nur den Biber darzustellen, sondern die Spaziergänger oder Schulklassen dazu zu bringen, sich wirklich mit der Natur in der Ilmaue zu beschäftigen und „Natur nicht nur als Kulisse zu betrachten“.  Den thematischen Schwerpunkt des Lehrpfads bildet natürlich der Biber, aber auch zu anderen Tieren und den Bäumen an der Ilm enthält er viel Wissenswertes.
 
Fünf Biberstationen informieren über den „fleißigen Baumeister am Gewässer“ und da gibt es neben Texten und Fotos auch ein Stück Biberfell, einen Biberschwanz und Zähne zum Anfassen. An elf Baumstationen erhält man zudem Informationen über Baumfamilien, Blätter und Früchte. Dazu gibt es Aufgaben zum Ausprobieren und Erkunden vor Ort.
 
Für Familien mit Kindern, vor allem aber für Gruppen und Schulklassen gibt es außerdem eine Mappe mit einer Entdeckertour und Erkundungsbögen, die bei einem Spaziergang am Biberweg beantwortet werden können. Fürs richtige Beantworten der Fragen gibt es dann auch eine Belohnung.

Die Erkundungsmappen werden nach den Sommerferien an die Pfaffenhofener
Grundschulen verteilt. Es gibt sie aber auch kostenlos zum Mitnehmen im Rathaus, bei der Stadtverwaltung und in der Geschäftsstelle des Bund Naturschutz, Türltorstraße 28. Die Entdecker- und Erkundungsbögen gibt es außerdem zum Download auf der städtischen Internetseite www.pfaffenhofen.de/biberlehrpfad .
 

Autor:

Bürgerservice Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen

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