„MiteinanderS leben – Brücken bauen“: Planung für Interkulturelle und Interreligiöse Wochen 2014 läuft

„MiteinanderS leben – Brücken bauen“: Sepp Steinbüchler stellte dieses Thema
der Interkulturellen und Interreligiösen Wochen 2014 vor.

„MiteinanderS leben – Brücken bauen“: Unter diesem Leitthema sollen die nächsten Pfaffenhofener Interkulturellen und Interreligiösen Wochen stehen, die der Internationale Kulturverein gemeinsam mit dem Sachausschuss „Eine Welt“ der katholischen Stadtpfarrei und weiteren Mitveranstaltern für die Zeit vom 9. Mai bis 5. Juni 2014 plant. Knapp 30 Vertreter verschiedener Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie weitere Mitbeteiligte und Vereinsmitglieder trafen sich am 17.6.2013 zu einem Vorbereitungstreffen im Hofbergsaal.

Sepp Steinbüchler, der Vorsitzende des Internationalen Kulturvereins, ging kurz auf das Thema der Veranstaltungsreihe ein: „MiteinanderS leben - da hat sich ein S verirrt, denn wir haben bei unserem bisherigen Miteinander gemerkt, dass da manches anders ist beim Anderen: die Sprache oder das Aussehen, die Religion oder auch die kulturellen Gepflogenheiten.“ Deswegen sei es immer wieder notwendig, Brücken zu bauen von den Besonderheiten zu den Gemeinsamkeiten.

Bei den Interkulturellen und Interreligiösen Wochen 2014 gibt es zwei Jubiläen zu feiern: Den Arbeitskreis Christlich-Islamischer Dialog gibt es dann seit zehn Jahren und der Internationale Kulturverein wird fünf Jahre alt.

Eröffnet werden die Interkulturellen und Interreligiösen Wochen 2014 am Freitag, 9. Mai, im katholischen Pfarrheim. Um brisante Themen geht es bei zwei Vorträgen: Professor Mathias Rohe behandelt am 14. Mai die Frage „Ist der Islam demokratiefähig?“. Eine Woche später gibt die Islamwissenschaftlerin Dr. Barbara Huber-Rudolf Antworten auf die Frage „Kann Allah der Vater Jesu sein?“.

Kritisch, aber auch höchst unterhaltsam präsentiert sich die bekannte „Berliner Compagnie“, die mit ihrem Stück „Anders als du glaubst“ auf dem Katholikentag in Regensburg zu Gast ist und anschließend einen Abstecher nach Pfaffenhofen macht. Einen weiteren Höhepunkt gestaltet die Musikgruppe „Klezmorim“, die mit ihrem Programm „Salam Shalom“ bereits 2012 sehr erfolgreich in Pfaffenhofen zu Gast war. Diesmal bieten Nirit Sommerfeld und ihre Gruppe temperamentvolle Musik und dramatische Erzählungen zum Thema „Was Sie schon immer über Juden und Israelis wissen wollten und sich nicht zu fragen trauten…“

Auf das Gastspiel des Deutsch-türkischen Theaters „Ulüm“ werden sich vor allem die in Pfaffenhofen und der weiten Umgebung wohnenden Türken freuen. Und alle Frauen – egal welcher Nationalität – sind beim Internationalen Frauenfrühstück willkommen. Das findet im Mehrgenerationenhaus der Caritas am Ambergerweg übrigens nicht nur während der Interkulturellen Wochen statt, sondern auch bereits vorher. Folgende Termine sind geplant: 8. Oktober und 10. Dezember 2013 sowie 18. Februar und 13. Mai 2014.

Auch für Kinder haben die Interkulturellen Wochen Einiges zu bieten und einen ganzen Tag lang heißt es im katholischen Pfarrheim „Kinder und Kunst“. Dr. Volker Stagge, der Leiter der Neuapostolischen Kirche in Pfaffenhofen, stellte das vielfältige Angebot des Tages vor, das von Plastiken, Collagen und Mosaiken über chinesische und arabische Schriftzeichen bis zu asiatischer Kampfkunst reicht.

Auch Interkulturelles Kino ist wieder vorgesehen und da konnte Peter Dorn u.a. bereits den witzig-vergnüglichen Berliner Dokumentarfilm „Werden Sie Deutscher“ in Aussicht stellen.

Fest eingeplant ist die Ausstellung „Die Kunst deines Nachbarn“, die die Hettenshausener Künstlerin Carine Raskin-Sander diesmal unter das Thema Asien stellt. Nachdem bei der gleichnamigen Ausstellung im Jahr 2012 in der Städtischen Galerie türkische Kunst im Mittelpunkt stand, dreht sich diesmal alles um Kunst und Kunstgegenstände aus China, Japan, Korea, Taiwan und Vietnam.

„Dialogtüren“ lautet der Titel einer anderen Ausstellung, die sich mit den Weltreligionen beschäftigt und im katholischen Pfarrheim und im evangelischen Gemeindezentrum gezeigt wird.

Wer sich an der Vorbereitung der Interkulturellen und Interreligiösen Wochen 2014 beteiligen möchte, kann sich beim Internationalen Kulturverein melden (Tel. 08441/800922 oder E-Mail an den IKVP).

Das nächste Vorbereitungstreffen findet am Donnerstag, 14. November, statt.

Autor:

Internationaler Kulturverein Pfaffenhofen (IKVP) aus Pfaffenhofen

Rot-Kreuz-Straße 2, 85276 Pfaffenhofen
+49 8441 7869227
info@ikvp-paf.de
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