Zieh die Badehose an...
Öffnung des Freibads Pfaffenhofen

Das 1- und 3-Meter-Sprungbrett wird ebenso wie die Rutsche geöffnet, allerdings mit besonderen Abstandsregeln.
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  • Das 1- und 3-Meter-Sprungbrett wird ebenso wie die Rutsche geöffnet, allerdings mit besonderen Abstandsregeln.
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Das Freibad Pfaffenhofen öffnet seine Türen für alle Badefreunde. Doch um einen Freibadbetrieb auch in Corona-Zeiten ermöglichen zu können, werden sich die Pfaffenhofener Nixen und Wassermänner umstellen müssen. Denn nur mit einem individuell erarbeiteten Hygienekonzept, das den bestmöglichen Schutz von Badegästen und Mitarbeitern gewährt, ist eine Öffnung zulässig. Ein regulärer Badebetrieb ohne Einschränkungen wird in dieser Freibadsaison nicht möglich sein.

Eintrittskarten online und an der Kasse

Voraussetzung für den Eintritt in das beliebte Freibad ist der sichere und kontaktlose Online-Kauf einer Eintrittskarte über das neu geschaffene Portal https://shop.baeder-pfaffenhofen.de.
Wer keine Möglichkeit hat, sich vorab online eine Eintrittskarte zu kaufen kann dies täglich von 10 bis 17 Uhr auch an der Kasse an der Ingolstädter Straße erledigen. Mitarbeiter des Freibads werden die Buchung online an der Kasse übernehmen und die Eintrittskarte direkt ausgeben.

Bei der Buchung einer Karte sind der vollständige Name, Anschrift, Telefonnummer und – falls vorhanden – eine E-Mail-Adresse anzugeben. So kann eine möglichst schnelle und lückenlose Kontaktrückverfolgung im Falle einer Covid-19-Infektion erfolgen.
Nach der Buchung und Zahlung der Eintrittskarte für ein festes Zeitfenster erfolgt bei der Online-Buchung die Zusendung einer E-Mail mit Rechnung sowie einem PDF-Dokument mit QR-Code. Als Eintrittskarte gilt das ausgedruckte pdf-Dokument oder der gespeicherte QR-Code auf einem Smartphone. So ist sichergestellt, dass die zulässige Kapazität an Besuchern nicht überschritten wird. Zudem werden Warteschlangen im Zugangsbereich vermieden. Kinder unter 14 Jahren haben nur zusammen mit Erwachsenen Zutritt zum Bad.
Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern den Zutritt zu ermöglichen, wurde der Badebetrieb in vier Zeitfenster à zwei beziehungsweise drei Stunden eingeteilt:
Für Frühschwimmer von 8 bis 10 Uhr, für Mittagsbesucher von 11 bis 13 Uhr, Nachmittagsschwimmen von 14 bis 17 Uhr und Abendschwimmer (außer Dienstag) von 18 bis 20 Uhr.
Die zwischen den Schwimmzeiten liegenden Zeitfenster von einer Stunde werden benötigt, um das Bad zu räumen und entsprechend des Hygienekonzepts zu desinfizieren und für die nächste Schwimmrunde vorzubereiten.
Für das zweistündige Schwimmen werden regulär 2 Euro, für das dreistündige Schwimmen 3 Euro berechnet. Der ermäßigte Eintritt beträgt jeweils 1 bzw. 1,50 Euro. Dauer- bzw. Saisonkarten werden nicht verkauft.

Attraktionen und Schwimmbetrieb

Während der diesjährigen Saison werden das Schwimmer-, das Nichtschwimmer- und das Lehrschwimmbecken geöffnet. Das Erlebnisbecken öffnet in der Zeit von 14 bis 20 Uhr.
Um den Besuchern ein möglichst „freies“ Schwimmen zu ermöglichen, wird das Schwimmerbecken in Leistungsklassen eingeteilt. Das Schwimmen erfolgt in ovalen Bahnen. Auf das Rückenschwimmen muss in diesem Jahr verzichtet werden.
Die Wasser-Attraktionen wie Luftperlenliege, Luftsprudelbad, Wellenbad, Massagedüsen und Strömungskanal stehen in diesem Jahr nicht zur Verfügung. Auch der 5m-Sprungturm bleibt dauerhaft geschlossen. Das 1m- und 3m Sprungbrett werden ebenso wie die Rutsche geöffnet, allerdings gelten hier besondere Abstandsregeln (2 Meter bzw. 4 Meter Höhenabstand). Der Wasserpilz ist in Betrieb. Auch die Sprungplattformen sind eingeschränkt nutzbar.

Hygieneregeln

Die Innenduschen sowie die Umkleidekabinen bleiben geschlossen. Eine Vermietung von Dauerkabinen findet in diesem Jahr nicht statt.
Badegästen wird empfohlen, sich bereits entsprechend zuhause umzuziehen. Sanitäranlagen sind eingeschränkt verfügbar, dürfen aber zum Umziehen genutzt werden.

Zutritt und Besucherwege

Für den Zutritt zum Freibad benötigt jeder Gast einen Mund- und Nasenschutz. Der Eingang erfolgt nur über die Ingolstädter Straße, der Ausgang nur über die Hirschberger Wiese. Diese Regelung ist notwendig, um die entsprechenden wichtigen Abstände und die Besucherwege zum Schutz aller Gäste und der Mitarbeiter einhalten zu können.
Um die notwendigen Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, werden vorerst maximal 240 Besucher zur gleichen Zeit das Freibad nutzen können. Diese maximale Besucherzahl ergibt sich aus den Vorgaben des Verbandes kommunaler Unternehmen (VkU) der Landesgruppe Bayern und basiert auf der Forderung, dass pro Badegast 10 Quadratmeter Wasserfläche zur Verfügung gestellt werden müssen. „An dieser Zahl werden wir für den Start des Freibadbetriebs festhalten“, erläutert Thomas Roth. „Wir wollen auf jeden Fall schauen, dass wir diese Anzahl der insgesamt anwesenden Gäste erhöhen können. Letztendlich wird es – wie bei allen Lockerungen – auf die Kooperation und das verantwortungsvolle Handeln aller Anwesenden ankommen. Aber da sind wir sehr zuversichtlich. Schließlich geht es um die Gesundheit und den Schutz aller. Regelverstöße müssen wir mit einem Verweis vom Freibadgelände ahnden“, ergänzt Roth.

Abstände

Was auf der Rutsche und im Becken gilt, trifft auch auf die Liegefläche zu. Hier muss man sich an die aktuell gültigen Abstände halten. Nach momentanem Stand der allgemeinen Regeln dürfen sich Familien aus einem Haushalt zusammen ohne Abstandregelung auf der Liegewiese aufhalten. Für alle anderen gilt: mindestens 1,50 Meter Abstand halten.

Sicherheit vor Corona

Auch wenn es eine absolute Sicherheit in Zeiten wie diesen nicht geben kann, sind sich weltweit Virologen einig, dass eine Übertragung über Wasser sehr unwahrscheinlich ist. Wie an der frischen Luft auch, wird die Virusmenge in Sekundenschnelle so stark verdünnt, dass eine Ansteckung nicht mehr möglich zu sein scheint. Zusätzlich wird im Pfaffenhofener Freibad das Wasser regelmäßig gefiltert und desinfiziert.
Laut Robert Koch-Institut ist eine Übertragung des neuartigen Coronavirus durch Badewasser in Schwimmbädern eher unwahrscheinlich. Bislang ist kein entsprechender Ansteckungsweg registriert worden. Vor allem wenn es sich um aufbereitetes und mit Chlor desinfiziertes Badewasser in Hallen- oder Freibädern handelt. Durch die Zusätze werde das Virus "zuverlässig inaktiviert", informiert die "Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V.".

Autor:

Bäder Pfaffenhofen a. d. Ilm GmbH aus Pfaffenhofen

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