Schöne Stimmung bei der 7. Pfaffenhofener Nacht der Lichter

Fast 300 Besucher nahmen eine Auszeit

Eine Auszeit aus der Hektik der Vorweihnachtszeit genossen am Dienstagabend die Besucher der 7. Pfaffenhofener Nacht der Lichter. Mit unzähligen Kerzen und dem großen Taizékreuz vor dem Altar war für eine ganz besondere Atmosphäre in der Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist gesorgt. Bei Taizé-Liedern, nachdenklich stimmenden Texten und gemeinsamem Schweigen konnte man abschalten, zur Ruhe kommen, sich besinnen und beten oder einfach nur die angenehme Stimmung dieser wirklich „staaden Stunde“ auf sich wirken lassen. Fast 300 Pfaffenhofener und auch Gäste von außerhalb nutzten diese Gelegenheit, den „Geist von Taizé“ kennenzulernen und dem Trubel der Adventszeit etwas entgegenzusetzen.

Das Team des Oasenabends der katholischen Stadtpfarrei Pfaffenhofen hatte gemeinsam mit den Taizégruppen der evangelisch-lutherischen Gemeinde und der katholischen Pfarrei Niederscheyern den Gebets- und Liederabend vorbereitet. Die immer wiederkehrenden Taizé-Gesänge wurden stimmlich geführt von Marlene Kappelmeier und musikalisch begleitet von Marie-Therese Daubner am Cello, Andrea Motzke (Klarinette), Diana Horvath (Querflöte), Christof Thron (Geige) und Sabine Thron (Gitarre).

Die Besucher kamen in die zunächst fast dunkle Kirche - nur am Ende des Mittelganges glänzte ein Lichtermeer: Am Volksaltar schmückte das große Taizékreuz, umrahmt von vielen leuchtenden Kerzen, den Aufgang zum Altarraum. Beim dem ersten gemeinsamen Lied wurde es dann heller in der Kirche: Das Kerzenlicht wurde von einem zum anderen weitergegeben, bis der große Raum schließlich mit mehreren Hundert Lichtern stimmungsvoll beleuchtet war.

Ruhige, besinnliche Taizélieder mit ihren immer wiederkehrenden, einfachen Melodien wechselten mit einer längeren, meditativen Stille sowie ansprechenden Texten und Gebeten zum Thema Lob und Dank. Moderiert wurde die Nacht der Lichter diesmal von Christian Taglauer. Weitere Texte sprachen Roland Gronau, Hans Schlatterer und Sepp Steinbüchler.

Nach dem offiziellen Teil des Abends blieben einige Besucher noch länger in der Kirche, um weiter mit musikalischer Begleitung Taizélieder zu singen. Andere trafen sich noch im benachbarten Pfarrsaal, um den schönen Abend bei Tee, Lebkuchen und Gesprächen ausklingen zu lassen.
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