Begeisterung für die kleinen Musical-Darsteller der Städtischen Musikschule

(Foto: Christina Jacobs)
Der Kinderchor auf Abenteuer im „Leben im All“

Begeisterten Applaus gab es für die mitreißsende Show „Leben im All“, zu der die Städtische Musikschule in den Theatersaal im Pfaffenhofener Haus der Begegnung eingeladen hatte. Die Kinder im Grundschulalter sangen voller Inbrunst, tanzten dabei ihre Choreografien in Musical-Manier und spielten als Planeten und Sternschnuppen, dass einem das Herz aufging: Ohne Mikrofone und ohne Erwachsene auf der Bühne trugen die kleinen Protagonisten die 45-minütige Geschichte, so dass die Zeit, wie im Fluge verging. Einzig der Opa half bei der Einführung: „Als es noch keine Menschen gab, war das ein richtiges Durcheinander im All“ - „Wie bei mir im Zimmer?“

Franz Garlik inszenierte das Weltraumstück im leeren Raum. Er gibt den Darstellern kleine Requisiten, paart sie mit witzigen Einfällen (Saturn benützt etwa seinen Reifen zum Hula Hoop-Spiel). Er treibt die Geschichte voran, es gibt kein unnützes Wort und keine Längen in den Songs. So sind auf der Bühne alle mit Feuereifer dabei.

Die Planeten und Sternschnuppen hatten alle ihren Spaß, mussten nur vor dem schwarzen Loch (August Suchanek, ein echtes Energiebündel) aufpassen. Erst als eine Sternschnuppe erlischt, vermacht diese dann noch Geschenke an die Planeten: Die Sonne (Melina Brodowski als Teenie-Sonne) freut sich über das Eis zur Abkühlung. Und der kleine Pluto bekommt die Zauberkugel, mit der man in die Zukunft schauen kann. Da das schwarze Loch mal wieder nichts bekommt, entwendet es die Zauberkugel. Mit vereinten Kräften wird das schwarze Loch übers Ohr gehauen und die Kugel wieder zurückerobert. Dabei spielt die hübsche Venus (Antonia Kufer, stimmstark) den Lockvogel und die schnelle Kometin XXL (Romy Jacobs) holt sich die Kugel zurück. Als herauskommt, dass das schwarze Loch eigentlich auch ein gutes Herz hat, wird es kurzerhand in die Clique aufgenommen und dem Happy End steht nichts mehr im Wege.

Eine große Unterstützung für die Nachwuchssänger war die präzise Begleitung von Franz Garlik selbst am Klavier und von Jan Kopatsch an der Cajon. Der Bühnenhintergrund wurde von „Buntzeit“ aus Wolnzach gestaltet und für das Weltraumlicht sorgte Stefan Gnann vom Theaterspielkreis. Die tollen, bunten Kostüme gestalteten die Eltern der Kinder selbst.

Schade, dass das Stück nicht noch öfter zu sehen ist!
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