Umfeld des Hungerturms wird neu gestaltet und aufgewertet

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Das Umfeld des Hungerturms soll neu gestaltet werden, und zwar noch vor Beginn der Gartenschau im Mai 2017. Mit der Neugestaltung soll zum einen der alte Turm deutlich aufgewertet werden – immerhin ist er der einzige verbliebene Turm der historischen Stadtbefestigung und wurde im Jahr 2007 aufwendig saniert. Zum Zweiten soll die Sichtachse zwischen dem Hungerturm über die neu gestaltete Schlachthofstraße bis zum Bürgerpark betont werden.

So ergibt sich nach der Neugestaltung eine attraktive Verbindung für Fußgänger zwischen dem Bürgerpark und der Innenstadt. Damit die Maßnahme realisiert werden kann, muss die Stadt allerdings noch einige erforderliche Flächen erwerben.

Laut Kostenschätzung des Planungsbüros Eichenseher, das die aktuellen Planungsentwürfe dem Stadtrat am 14. April vorstellte, betragen die Kosten für die Umgestaltung (einschließlich Planung, Abbruch, Pflasterung, Pflanzbeete u.a.) 158.000 Euro.

Von den Anliegern wird für diese Maßnahme kein Straßenausbaubeitrag erhoben. Darin ist sich die Stadt mit der Kommunalaufsicht einig, da die Fläche sehr klein ist und zum Teil auch nicht öffentlich gewidmet.

Um die Bereiche Schlachthofstraße, Hungerturm und Stadtgraben sowie die Privatflächen (angrenzend unmittelbar an öffentliche Flächen) städtebaulich aufzuwerten, ist geplant, für die beidseitigen Gehwege das gleiche Betonpflaster wie in der Schlachthofstraße zu verwenden. Auch angrenzende Privatflächen sollen mit demselben Material ausgeführt werden.

Des Weiteren ist die Sanierung der Asphaltdeckschicht im Bereich zwischen Abzweigung Türltorstraße und Einmündung Poststraße ohnehin erforderlich. Eine Weiterführung des Gehweges auf der Hungerturmseite Richtung Sparkassenplatz ist derzeit wegen der Grundstücksverhältnisse nicht möglich.

Da bei der vorgestellten Planung auch die funktionalen Anforderungen des Parkplatzes für das benachbarte private Sportgeschäft berücksichtigt sind, sieht die Städtebauförderungsstelle der Regierung städtebauliche Aspekte der Allgemeinheit als nicht vorrangig umgesetzt und die Planung damit nicht als förderfähig an. Die Umfeldgestaltung des Hungerturms wird aber auch von der Regierung grundsätzlich begrüßt.

Der Stadtrat appellierte dringend an die Städtebauförderung, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken, da mit der seit Jahren beabsichtigten Freistellung des Hungerturms und der Schaffung eines attraktiven Aufenthaltsbereichs eine deutliche Aufwertung des öffentlichen Raumes erreicht wird.

Autor:

Bürgerservice Pfaffenhofen aus Pfaffenhofen

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