Stadtgrün
Mehr Sicherheit durch Baumkontrolle

40.000 Bäume werden von den Stadtwerken vom Team Stadtgrün  Stück für Stück durch einen offiziellen Baumkontrolleur auf Gesundheitszustand und Verkehrssicherheit überprüft.
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  • 40.000 Bäume werden von den Stadtwerken vom Team Stadtgrün Stück für Stück durch einen offiziellen Baumkontrolleur auf Gesundheitszustand und Verkehrssicherheit überprüft.
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Rund 40.000 Bäume stehen auf öffentlichen Flächen in Pfaffenhofen. Das sind unsere natürlichen Klimaschützer, deren Bedeutung wir nicht unterschätzen dürfen. In Pfaffenhofen kümmert sich das Stadtgrün der Stadtwerke um unsere Mitbewohner. Seit diesem Jahr gibt es im Team Stadtgrün erstmals einen Baumkontrolleur, der den Gesundheitszustand dieser fleißigen Sauerstoffproduzenten und Schattenspender regelmäßig untersucht. Aus Sicherheitsgründen für Passanten sowie den ruhenden und fließenden Verkehr. Eine wichtige Sicherungs-Verpflichtung, der nachgekommen werden muss. Aber wann immer es möglich ist, sollen Bäume erhalten bleiben, denn jeder ausgewachsene Baum liefert pro Tag Sauerstoff für den Atem von etwa 15 Menschen.

Zehntausende Bäume stehen bei uns in Parks, entlang der Straßen, auf Kinderspielplätzen, in Kindergärten und in Schulen. Wenn die Bäume älter werden, bilden sie natürlicherweise auch trockene Äste, die bei Wind abbrechen und herunterfallen können. So wie alle anderen Lebewesen auch können Bäume Krankheiten bekommen. Wer schon einmal einen Hallimasch, einen meist gut verträglichen Speisepilz, an einem Baumstamm gesehen hat, kann davon ausgehen, dass der Baum bereits krank ist.
Anderen Bäume wird das Leben durch andere Tiere schwer gemacht. Die Kastanienminiermotte, auch es auch zu einer traurigen Berühmtheit gebracht, denn die Blätter der Rosskastanien werden durch den Befall bereits im Sommer braun.
Und wieder andere leider unter den immer trockeneren und heißeren Sommer. Die Pfaffenhofener Stadtbäume reagieren dann ebenfalls mit Vertrocknen von einzelnen Ästen oder Wurzeln oder sie werfen die Rinde ab.

Erkennungsmarke für Bäume

Diese und viele anderen Umstände können die Ursache für kranke Bäume sein. Der Baumkontrolleur kontrolliert sie deshalb ein- bis zweimal im Jahr. Er sorgt dafür, dass alle städtischen Bäume in einem sicheren Zustand sind. An jedem einzelnen Baum bringt der Mitarbeiter des Stadtgrüns ein kleines Plättchen mit einer Nummer an und erfasst ihn anschließend digital in einem Baumkontrollkataster.
Unter der Nummer wird vermerkt, in welchem Zustand der Baum ist und ob es etwas zu tun gibt, um seine Verkehrssicherheit wiederherzustellen und seine Gesundung zu unterstützen. So kann der Baumkontrolleur totes Holz aus den Bäumen entfernen lassen oder zwischen ausladenden Stämmen eine Kronensicherung einbauen lassen, um zu verhindern, dass ein Stamm ausbricht.

Baumkontrolle – eine verantwortungsvolle Aufgabe

Mit dieser interessanten und anspruchsvollen Aufgabe ist seit Januar Markus Fleischmann vom Team Stadtgrün betraut. Er begutachtet jeden Baum und sucht nach Merkmalen, die auf Krankheiten hinweisen. Bäume, die „Ohren“ entwickeln, also Verdickungen am Stamm, sind ein Zeichen dafür, dass sich im Inneren bereits Pilze befinden, die das Holz zersetzen und den Baum aushöhlen. Auch der Specht bei der Arbeit zeigt dem Kontrolleur, dass es im Stamm schon morsch ist. Aber hohle Bäume sind noch kein Grund zur Besorgnis, denn sie funktionieren statisch wie Röhren und sind im Normalfall stabil. Ein vitaler Baum gleicht die Zersetzung der Pilze mit Wachstum aus und wird nicht nur höher sondern auch am Stamm immer dicker. Die Röhre - also der Stamm - bleibt somit stabil. Erst wenn die Faulstellen im Inneren stärker wachsen, als der Stamm und die Holzwand immer dünner wird, besteht die Gefahr, dass der Baum instabil wird und umstürzt. Das fällt dem Baumkontrolleur bei seinen regelmäßigen Kontrollen auf und er sorgt dafür, dass der Baum zur rechten Zeit gefällt wird – bevor er zu einer Gefahr wird. .
Wenn Sie also das nächste Mal durch die Stadt oder den Bürgerpark gehen, achten Sie doch einmal auf die kleinen Plättchen an den Bäumen. Wir von den Stadtwerken tun es auch.

Autor:

Stadtwerke Pfaffenhofen a. d. Ilm aus Pfaffenhofen

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