Im August 1914 brach die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts auch über unsere noch beschauliche Kleinstadt Pfaffenhofen herein. Über vier Jahre lang waren auch die Pfaffenhofener mit den Ereignissen und Folgen des 1.Weltkriegs konfrontiert. Pfaffenhofen wurde Garnisonsstadt. Im September 1914 waren bereits die ersten Gefallenen aus Pfaffenhofen zu beklagen. Je länger der Krieg dauerte, umso größer wurden die Belastungen der Bevölkerung. An der Pfaffenhofener Stadtpfarrkirche wurde ein 'Hindenburg-Mahnmal' feierlich eingeweiht und jeder war aufgerufen, einen 'Kriegsgewinn-Nagel' für eine Mark einzuschlagen. Auch Kriegsgefangene kamen immer mehr zum Einsatz. Am Ende standen Niederlage und Revolution.
Mit Hilfe von historischen Bildern sollen diese Kriegsjahre bei einem Spaziergang durch Pfaffenhofen wieder lebendig werden und Pfaffenhofener Geschichte mit deutscher und europäischer Geschichte verknüpft werden.
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