Im Februar 2022, nur wenige Tage nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine, fand an der katholischen Stadtpfarrkirche das erste ökumenische Friedensgebet statt. Hunderte kamen. Die Presse berichtete. Pfarrer George Spanos von der Evang. - Luth. Gemeinde wurde damals gefragt: »Wie lange wollen Sie das denn machen!« Und er antwortete: »Ich weigere mich, mir darüber Gedanken zu machen. Ich hoffe, dass es nicht so lange braucht.« Die Hoffnung auf ein schnelles Ende des Krieges ist vergangen. Im Gegenteil: In Israel und Palästina, im Sudan und an so vielen anderen Orten der Welt herrschen Krieg und Bürgerkrieg. Ein Unding sondergleichen! Ist doch Gottes Wille für diese Erde Frieden und nicht Krieg. Aber es gibt genügend Menschen, die das nicht schert, Mächtige, die bereit sind, für ihre Interessen ganze Völker zu opfern. In Anbetracht der eigenen Ratlosigkeit mit anderen zu beten, Unrecht anzuprangern und aus dem christlichen Glauben heraus nach Friedenswegen zu suchen, dazu laden einmal im Monat die ökumenischen Friedensgebete — jeweils an einem Montag um 18.30 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche - ein.
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