Ein Jahrhundert liegt zwischen ihnen, doch ihre Sprache ist zeitlos: Faurés Requiem und Lauridsens Lux Aeterna erzählen von Trost, Hoffnung und dem Licht, das über allem steht.
Morten Lauridsens Lux Aeterna ist eine musikalische Meditation über das „ewige Licht“. Kein Requiem im engeren Sinn – und doch ein Werk, das wie wenige andere Trost spendet und die Seele erhellt. Geschrieben 1997 in einer Zeit persönlicher Trauer gilt es heute als eines der bedeutendsten Chorwerke unserer Zeit. Oft wird es als modernes Gegenstück zu Faurés Requiem verstanden: ein Werk, das die Dunkelheit durch Licht und Zuversicht verwandelt.
Faurés Requiem entstand in den 1880er-Jahren in Paris – einer Zeit, in der große, dramatische Vertonungen der Totenmesse üblich waren. Anders als seine Zeitgenossen Verdi oder Berlioz wählte Fauré jedoch einen stillen, tröstlichen Ton. Faurés Requiem ist weniger ein Werk über das Ende, sondern über den friedvollen Übergang – und deshalb bis heute eines der tröstlichsten und meistgeliebten Requiems überhaupt.
Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes Chor- und Orchesterkonzert in der Stadtpfarrkirche. Veranstalter ist Chorisma Pfaffenhofen unter der Leitung von Albin Scherer in Zusammenarbeit mit dem Kammerorchester Dieter Sauer, unterstützt von Bläsern aus der Region München-Ingolstadt. Als Gesangssolisten für das Fauré-Requiem konnten Susanne Breu (Sopran) und Nikolai Ardey (Bariton) gewonnen werden.
Eintrittskarten zu 22 € (ermäßigt 19 €) sowie 18 € (ermäßigt 15 €) können ab Mitte September bei Spiel- und Schreibwaren Daubmeier sowie der Homepage des Chores erworben werden.
Weitere Informationen unter:
https://www.chorisma-pfaffenhofen.de