Josef Lang und Sabine Ackstaller lassen in der Galerie kuk44 Figuren
aufeinandertreffen – voller Spannung, Sehnsucht und Ausdruckskraft.
26. Juni - 24. August 2025
Zwei Bildhauer, vereint in der Sehnsucht nach der menschlichen Figur,
gestalten diesen Sommer die Ausstellung in der Galerie kuk44 in Pfaffenhofen.
Ihre Werke zeigen „Körper“in vielen Facetten – schauend, tanzend, zögernd ,
streckend – stets eingebunden in einen einzigartigen Formentanz, der die
Grenzen zwischen Bewegung und Skulptur auflöst. Die Werke lassen
Stimmungen erklingen, die unserereigenen Vitalität entsprechen.
Sabine Ackstaller erweitert das Spektrum um übergroße Blumenplastiken,
die wie aus den Wänden wachsen und in den Raum hineinragen. Sie sind geprägt
von leuchtendem Rot, Gelb oder Blau. Die Farbe verdichtet die Formen zu
ihrem Wesenskern. Keine Spuren des Entstehungsprozesses lenken ab-
Material ist für Ackstaller nur der Träger. Im Vordergund steht das, was sie
vermitteln sollen, Ihr Ausdruck, Farbe und Form – ein Lebensgefühl. Ihre
Blütenobjekte stehen als Metaphern für die Süße des Daseins, eingefangen
in voller Pracht.
Die eigens für diese Ausstellung geschaffenen Werke sind erstmals zu sehen.
Josef Lang nennt seine Figur „Dogi“ – ein brasilianischer Name, doch zugleich ein universelles Symbol für das Menschsein. Mit dieser Skulptur vertieft er sein zentrales Lebensthema: die menschliche Figur als Ausdrucksträger von Menschlichkeit. „Dogi“ gehört zu Lang´s frühen Werken und zeigt sich noch stark körperhaft – eine Form von archaischer Präsenz und konzentrierter Ruhe. Zum ersten Mal wird sie nun einem breiten Publikum präsentiert.In ihrer Statuarik wirkt „Dogi“ gesammelt, sehend, hörend und fühlend – allein, doch nicht einsam. Sein Blick voller Sehnsucht ruht auf der
weiblichen Figurvon Sabine Ackstaller, die sich mit anmutiger Spannung der
Sonne entgegenstreckt. Zwei Skulpturen, die sich zugleich bestärken und
unterscheiden –ein seltsames Paar, umgeben von geheimnisvollen Blütenkörpern.
Die Werke beider Künstler gewinnen ihre Intensität, Lebendigkeit und Kraft aus
dem Spannungsfeld gegensätzlicher Formensprachen. Trotz dieser Kontraste
sind sie tief verbunden – durch die Reflexionmenschlicher Existenz, die
Verbundenheit mit der Natur und das grundlegene Sein-Dürfen im Hier und Jetzt.
Sabine Ackstaller lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin
in der Nähe von Regensburg
Josef Lang lebt und arbeitet als freischaffender Bildhauer in
München und Landsberg a. Lech
Autor:Galerie kuk44 aus Pfaffenhofen |
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