Ausstellung „70 Jahre Flucht und Vertreibung“ wird bis 17. Dezember verlängert

Die Ausstellung zum Thema „70 Jahre Flucht und Vertreibung“ im Pfaffenhofener Rathaus wird bis einschließlich 17. Dezember verlängert. Stadtarchivar Andreas Sauer hat die Ausstellung begleitend zu seinem Buch zusammengestellt, das die Stadt Pfaffenhofen Anfang November unter dem Titel „Entwurzelt - unterwegs - angekommen. Flucht und Vertreibung in Stadt und Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm 1945/46" herausgegeben hat. Das Buch ist zum Preis von 14,95 Euro im örtlichen Buchhandel, beim Pfaffenhofener Kurier und im Bürgerbüro im Rathaus zu haben.

In der Ausstellung im Foyer und im ersten Stock des Rathauses sind vielfältige Exponate und Fotos aus der Nachkriegszeit zu sehen, z. B. Leihgaben der musealen Sammlung der Sudetendeutschen Stiftung, aber auch Gegenstände, die Pfaffenhofener Bürger zur Verfügung gestellt haben. Außerdem kommen hier Zeitzeugen direkt zu Wort: Schüler des Schyren-Gymnasiums haben mit ihrem Lehrer Richard Fischer eine Reihe von Zeitzeugen befragt, die als Kinder oder Jugendliche aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Diese Zeitzeugen-Berichte sind zum einen auf Ausstellungstafeln zusammengefasst, darüber hinaus aber auch ganz authentisch als Audiodateien zu hören.

Die Ausstellung kann bis einschließlich Samstag, 17. Dezember, zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros besucht werden: montags von 8 bis 16 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 7 bis 18 Uhr sowie am ersten und dritten Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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