Spatenstich für den Neubau der Kita St. Andreas mit fleißigen kleinen Handwerkern

„Wer will fleißige Handwerker sehen?“ sangen die Mädchen und Buben der städtischen Kindertagesstätte St. Andreas am Freitagvormittag und dann schritten sie zur Tat: Zusammen mit vielen großen Helfern nahmen sie den symbolischen ersten Spatenstich für den Neubau der städtischen Kindertagesstätte St. Andreas vor. Ausgerüstet mit Schaufel und Helm waren die Mädchen und Buben voll in ihrem Element und gruben und schaufelten, dass der Sand nur so flog.

Bürgermeister Thomas Herker konnte neben den Kindern und ihren Erzieherinnen viele am Bau Beteiligte sowie Stadträte zum Spatenstich an der St.-Andreas-Straße begrüßen. Er erinnerte daran, dass die Kita eigentlich nur erweitert werden sollte, sich dann aber die Notwendigkeit eines kompletten Neubaus herausstellte.

Seit einigen Monaten sind die Mädchen und Buben der Kita St. Andreas in Containern untergebracht. Ihr altes, aus dem Jahr 1975 stammendes Kindergartengebäude wurde in den letzten Wochen komplett abgerissen. An gleicher Stelle beginnt jetzt der Neubau, in den die Kinder und ihre Betreuerinnen voraussichtlich in gut einem Jahr einziehen können.

Die Architektin Rita Obereisenbuchner stellte die Planung des rund 3,6 Mio. Euro teuren Neubaus kurz vor. Die neue Kita wird mit einer Nettoraumfläche von 1.075 Quadratmetern wieder eingeschossig errichtet. Drei Kindergartengruppen und drei Krippengruppen mit insgesamt 111 Kindern werden hier Platz haben. Von rund 5.000 Quadratmetern Grundstücksfläche werde etwa 1.500 Quadratmeter überbaut, sodass sehr großzügige Freiflächen bleiben. Dieser große Garten, zusammen mit der schönen Lage und dem alten Baumbestand mache die Kita St. Andreas so besonders, betonte die Architektin, und so soll die Kita auch nach dem Neubau schön eingegrünt und von hohen Bäumen umgeben bleiben.
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