Historienkrimi-Lesung mit Wolfgang M. Koch und den Celtic Troubadours

  Ein junger Benediktinermönch in geheimer Mission auf dem Jakobsweg. Eine alte Legende, ein fremdes Wesen, das Tod und Verderben bringt und eine Freundschaft vor ihrer größten Bewährungsprobe. Das ist, kurz gesagt, der Inhalt des Historienkrimis „Der Tod aus der Wolfsgrube“, den der Geisenfelder Autor Wolfgang M. Koch am Sonntag, 26. Juni, im Rahmen des Pfaffenhofener Kultursommers dem Publikum vorstellen wird.

Die Besucher können sich nicht nur auf spannende Textpassagen freuen: Zahlreiche Requisiten aus dem Roman wie Pfeile und Bogen, mittelalterliche Gebrauchsgegenstände und historische Gewandungen sowie die Musik der „Celtic Troubadours“ sorgen für eine authentische Atmosphäre im Theatersaal im Haus der Begegnung. Amüsante Anekdoten aus der Entstehungsgeschichte des Romans, in die Lesung eingestreut, runden den Abend ab.

Bereits im Herbst 2013 hatte Wolfgang M. Koch mit „Ilmgrund“ sein Debüt gegeben. Der spannende Historienroman spielt im Jahre 1390 überwiegend im spätmittelalterlichen Geisenfeld. Schauplätze der Handlung sind jedoch auch u. a. Vohburg, Pfaffenhofen und Scheyern.

„Ilmgrund“ war der Auftakt für eine auf sechs Teile angelegte Reihe um den Benediktinermönch Johannes und dessen Gefährten, die während ihrer Pilgerschaft auf dem Jakobsweg von Baiern über die eidgenössischen Gebiete, durch das vom Hundertjährigen Krieg verwüstete Frankreich und durch Spanien bis nach Santiago de Compostela zahlreiche Gefahren und Herausforderungen bestehen müssen.

Seit Oktober 2015 ist der zweite Band aus der „Ilmgrund“-Reihe im Handel erhältlich. Nach den Ereignissen im Geisenfeld des Jahres 1390 entführt Wolfgang M. Koch mit „Der Tod aus der Wolfsgrube“ die Leser nunmehr in die Einsamkeit der eidgenössischen Bergregionen. Die Handlung des Romans verspricht mindestens ebenso spannend wie „Ilmgrund“ zu werden.

Am Sonntag, 26. Juni, können sich die Zuhörer ab 19 Uhr im Theatersaal im Haus der Begegnung von einem Autor fesseln lassen, dessen musikalisch untermalte Erzählung nicht nur wegen detailtreuer Recherche und aufwendiger Schauplatzbesichtigungen zum Leben erwacht. Als Manufakteur von mittelalterlicher Kleidung, Gebrauchsgegenständen wie Sitzmöbeln und verschiedenen Werkzeugen, die er auf überlieferte Weise in seiner Freilichtschmiede herstellt, lebt Koch selbst seine Geschichte, was den Funken sofort überspringen lässt.

Einlass zur Lesung ist ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Autor und Musiker freuen sich aber über Spenden.

Zur Geschichte:
In „Der Tod aus der Wolfsgrube“ sammelt der junge Mönch Johannes nach dem Verlust seiner großen Liebe, der Ordensfrau Magdalena, zur Jahreswende 1390/1391 im Benediktinerkloster Mehrerau am Bodensee Kräfte, um seine Reise auf dem Jakobsweg fortsetzen zu können. Da erreichen beunruhigende Nachrichten die Stadt: Nur wenige Tagesreisen von Bregenz entfernt scheint eine furchtbare Bestie umzugehen.

Als Johannes nach der Schneeschmelze aufbricht, führt ihn das Schicksal geradewegs in die abgelegene Abtei Engelberg inmitten der eidgenössischen Bergwelt. Hier erfährt er von einer alten Legende, der „Wolfsgrube“. Der Teufel selbst soll in diesem sagenumwobenen Felsenkessel einst seinen Schatz versteckt haben. Und von dort bringt die grausame Bestie Tod und Verderben über die Menschen. Das aber ist nicht die einzige Überraschung, die ihn erwartet...

Nachdem Johannes im Kloster Engelberg Unterkunft gefunden hat, wird ihm bald danach die Reliquie gestohlen. Alles deutet darauf hin, dass sie in die „Wolfsgrube“ gebracht worden ist. Um seine Aufgabe nicht scheitern zu lassen, ist der junge Benediktinermönch gezwungen, den geheimnisvollen Ort zu suchen und die Reliquie zurückzuholen. Doch noch nie ist jemand lebend von dort zurückgekehrt....
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