Tom Hillenbrand las aus seinem Buch „Gefährliche Empfehlungen“

Tom Hillenbrand bei seiner Lesung in Pfaffenhofen (Foto: Susanne Huber)
Einen interessanten, kurzweiligen Abend erlebte das Pfaffenhofener Publikum am 16. März im Theatersaal im Haus der Begegnung. Der Spiegel-Bestsellerautor Tom Hillenbrand stellte seinen kulinarischen Krimi „Gefährliche Empfehlungen“ vor, den die städtische Kulturabteilung in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Osiander auf der Pfaffenhofener Lesebühne veranstaltete.

Hillenbrands neuster Fall, der am 12. Januar erschienen ist, führt ihn nach Paris. Frankreichs legendärer Gastroführer „Guide Gabin“ lädt zu einem rauschenden Fest in seinem neuen Firmenmuseum und der Luxemburger Koch Xavier Kieffer ist mittendrin. Während der Feier verschwindet eines der Exponate – die extrem seltene Ausgabe des „Guide Bleu“ von 1939, von der nur wenige Exemplare existieren. Kieffer beginnt, Nachforschungen anzustellen. Bald erfährt er, dass wegen der Sternebibel bereits mehrere Menschen sterben mussten. Aber was ist das Geheimnis des blauen Buchs?

Hillenbrand erzählte von den Abläufen in der Verlags-Branche und punktete beim Publikum durch seine sympathischen Anekdoten.
Ein Gastroführer aus dem Jahr 1939, den er zufällig bei einer Lesung in der Eifel entdeckt hatte, inspirierte ihn zu seiner Geschichte.

Insgesamt las er vier Szenen seines Krimis vor und erläuterte immer wieder Hintergründe, die es dem Publikum ermöglichten, die Zusammenhänge seiner Geschichte zu verstehen.
Tom Hillenbrand ist ein ausgezeichneter Leser, der mit den unterschiedlichsten Stimmen einzelne Charaktere darstellte. So fiel es den Zuhörern leicht, sich in die Handlung hineinzuversetzen.

Abschließend bot er die Möglichkeit, Fragen zu beantworten und nahm sich Zeit, seine Werke zu signieren. Alles in allem ein gelungener, unterhaltsamer Abend auf der Pfaffenhofener Lesebühne.
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