WSP bietet Social-Media-Schulungen für Pfaffenhofener Betriebe an

Die Digitalisierung der Geschäftswelt macht auch vor Pfaffenhofen nicht Halt: Social-Media-Plattformen wie „facebook“ oder Suchmaschinen wie „google“ sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unternehmer sind daher mehr denn je gefordert, ihren Auftritt auch in den neuen Medien erfolgreich zu gestalten. Die WSP kommt ihrer Aufgabe der Wirtschaftsförderung auch in den digitalen Belangen nach und bietet ab November Social-Media-Schulungen für die Pfaffenhofener Betriebe an.

Seit März 2016 ist Pfaffenhofen Modellkommune im Programm „Digitale Einkaufsstadt“ des bayerischen Wirtschaftsministeriums. Die Wirtschafts- und Servicegesellschaft Pfaffenhofen kümmert sich dabei um die Umsetzung vor Ort und organisiert in Zusammenarbeit mit den Vereinen „Lebendige Innenstadt“ und „Pro Wirtschaft“ regelmäßige Workshops mit Teilnehmern aus Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung, um die Ziele und das Vorgehen zu definieren. Ein erstes Ziel ist es zum Beispiel, die digitale Auffindbarkeit der Unternehmen in Pfaffenhofen zu verbessern, um die Kunden dort zu erreichen, wo diese oft ihren Einkauf vorbereiten und sich informieren: online.

Den Handel vor Ort zukunftsfähig machen

Da sich der Online-Umsatz seit 2007 mehr als verdreifacht hat, sich somit die Konkurrenz zwischen Ladengeschäft und E-Commerce immer weiter verschärft, muss man sich dieser neuen Herausforderung stellen. „Die Kleinstadt Pfaffenhofen musste sich schon immer gegen größere Städte wie Ingolstadt oder München behaupten. Nun kommt der Online-Handel dazu, der das Einkaufsverhalten der Kunden ändert“, so Matthias Scholz, Geschäftsführer der WSP. Projektmanager Schleef ergänzt: „Durch die ersten Ergebnisse der Workshop-Reihe bin ich mir sicher, dass wir mit den geplanten Maßnahmen unser lokales Angebot stärken und den Handel vor Ort zukunftsfähig machen“. Dabei geht es neben der Kreation eines gemeinsamen Informationsangebots im Internet auch und vor allem darum, dass alle Pfaffenhofener Unternehmer ihren eigenen Auftritt in den sozialen Medien gestalten. Gerade weil sich mittlerweile viele Kunden online – auch über das lokale Angebot – informieren.

Bewusstseinsbildung für Händler und Gewerbetreibende

Vor allem bei den Social-Media-Aktivitäten vieler Pfaffenhofener Händler und Geschäftsleuten besteht dringender Handlungsbedarf, was eine Beobachtung der Online-Maßnahmen der letzten Wochen ergab. So werden einige Facebook-Seiten nicht oder nur sehr stiefmütterlich betreut, wenn es denn überhaupt welche gibt. Dazu kommt, dass viele Angaben bei Google leider falsch sind. „Früher war es den Unternehmern wichtig, möglichst präsent im Telefonbuch und den Gelben Seiten eingetragen zu sein. Dieses Bewusstsein muss sich jetzt auch auf die Onlinewelt übertragen“, erinnert Scholz abschließend. Um den Aufklärungsbedarf zu decken, bietet die WSP durch Philipp Schleef nun „Social-Media-Schulungen“ an. In zwei Terminen werden dann die Grundlagen vermittelt, die es den Unternehmern ermöglichen, ihren Online-Auftritt zu verbessern.

Schulungstermine

Gegen eine Teilnahmegebühr von 39€ pro Betrieb bietet die WSP an folgenden Terminen ihre Schulungen an:

Teil 1: Grundlagenvermittlung „Facebook“ und „Google“
Inhalte: Erstellung einer bedarfsgerechten Facebook-Seite, Einführung in die Funktionen von GoogleMyBusiness,
Grundlagenvermittlung von Keywords, Content und Storytelling
Mitzubringen: Smartphone/Tablet und Laptop

Dienstag, 8. November 19:00-21:00 Uhr
Montag, 14. November 19:00-21:00 Uhr
Mittwoch, 16. November 19:00-21:00 Uhr


Teil 2: „How-To Facebook und Google”:
Inhalte: Einführung in Facebook-Werbeanzeigen, Facebook-Zielgruppen, Instagram- und WhatsApp-Broadcast, Google-AdWords und Google-Analytics
Mitzubringen: Smartphone/Tablet und Laptop

Montag, 28. November 19.00-21.00 Uhr
Montag, 05. Dezember 19.00-21.00 Uhr
Montag, 19. Dezember 19.00-21.00 Uhr

Pro Unternehmen können bis zu drei Personen an der Schulung teilnehmen. Anmeldung bitte bei Philipp Schleef unter der Telefonnummer 08441 4055012 oder per E-Mail an Philipp Schleef
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