Kurze Nacht der noch kürzeren Filme: Kurzfilmnacht am 24. Juni auf dem Hauptplatz

Die besondere Art des Spannungsaufbaus, die andere Struktur der Handlung und die Vielfältigkeit machen Kurzfilme zu etwas Außergewöhnlichem. Bei der kurzen Nacht der noch kürzeren Filme, der Kurzfilmnacht der Stadtjugendpflege, werden diese kurzweiligen Streifen auch dieses Jahr wieder präsentiert. Am Freitag, 24. Juni, werden unterschiedlichste Kurzfilme auf der großen Open-Air-Leinwand flimmern. Das Programm startet mit Einbruch der Dunkelheit, also um kurz nach 21 Uhr, auf dem Hauptplatz in Pfaffenhofen.

Bei freiem Eintritt und bester Versorgung durch kühle Getränke und leckere Snacks kann man es sich vor dem Rathaus gemütlich machen. Es besteht die Möglichkeit, sich an die Biertischgarnituren zu setzen oder kurzerhand einfach selbst einen Klappstuhl oder eine Picknickdecke mitzubringen.

Auch dieses Jahr ist wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Programm geboten. Neben einem beeindruckenden Parcours-Lauf durch eine brasilianische Hotelruine, dem Dilemma der Mobilität und der ständigen Parkplatzsuche wird auch die junge Liebe unter dem himbeerfarbenen Himmel vertreten sein und, wie in Liebesfilmen üblich, nicht ohne Schwierigkeiten verlaufen. Wer sich noch an die „Fünf Sterne deluxe“ oder an den Hit „‘Türlich,‘türlich(sicher, Dicker)“ aus dem Jahr 2000 erinnert, wird sich über ein Wiedersehen mit Rapper Das Bo in der Rolle eines Flaschensammlers freuen können. Mit der „Krampusnacht“ ist auch ein Film aus der Region dabei, der das Aussterben der Krampus-Tradition mit einem Schmunzeln darstellt. Gedicht-Liebhabern wird eine Interpretation von Rilkes Panther geboten. Aber auch Draufgänger, Animationsliebhaber, Fitnessfreaks und Studenten kommen bei der Kurzfilmnacht auf ihre Kosten. Der Kurzfilm „Das Rad“ wurde sogar für den Oscar nominiert und zeigt den Wandel der Zeit aus Sicht zweier Steinwesen. Und auch sonst lohnt es sich am 24. Juni dem Hauptplatz einen Besuch abzustatten.

Junge Filmstudenten und Videokünstler von überallher konnten genauso ihre Werke bei der Stadtjugendpflege im Utopia einreichen wie auch lokale Filmemacher. So ist für eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Kurzfilmnacht gesorgt. Interessante Unterhaltung ist es speziell deshalb, weil Kurzfilme ein ganz eigenes Genre sind. Hier gilt es, die Geschichte mit ganz anderen Mitteln zu erzählen und rüberzubringen. Ein Film, der nur gute zehn Minuten dauert, ist daher ganz anders aufgebaut und gestaltet. Manchmal beispielsweise ganz ohne Ton und nur mit der Bildsprache.
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