Gänsehaut im Gotteshaus

Pfaffenhofen: Kreuzkirche |

Beim Hinausgehen nach dem Festkonzert hieß es von allen Seiten: "Schön war es - ein tolles Konzert." Und tatsächlich: Der Chor der Kreuzkirche, die Solisten, das Orchester, alles passte am vergangenen Samstagabend.

Vorgetragen wurden Stücke von Rheinberger (Agitato aus "12 Orgelvorträge"), Duruflé (Kyrie aus dem "Requiem" op. 9), Schubert ("Missa in G"), vom Kantor Daubner (zwei Lieder aus dem Musical "Gisela und Stephan") und Händel (Andante aus "Konzert für Orgel und Orchester in F-Dur") - zum Schluss dann das "Halleluja" aus Händels "Messias". Zu dem Schlussstück sagte eine Besucherin: "Dabei bekomm ich immer eine Gänsehaut." Und die konnten die Zuhörer auch bekommen, wenn die Soprane immer noch einen Ton höher klettern.
Schön zu beobachten war, wie Daubner fünf Kinder in das Konzert mit einbezogen hatte: Lea Scherer (zehn Jahre), Sebastian (13) und Andreas Rauscheder (zehn) an den Violinen, Anna Daubner mit 13 Jahren am Violoncello und den neunjährigen Paul Daubner an der Posaune. Das Konzert fand aus Anlass des 90. Geburtstages der Kreuzkirche statt - und war diesem Jubiläum würdig: ein begeisterndes musikalisches Feuerwerk zu diesem Festtag.
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