Blumen für Mutter Teresa

Zur Heiligsprechung von Mutter Teresa legten Kinder in albanischer Tracht an der Statue auf dem Pfaffenhofener Pfarrplatz Blumen nieder. Mit im Bild einige Vorstandsmitglieder von Sali Çekaj (von links): Ardian Ndreka, Shemsi Haziri, Gazmend Dashi, Mustaf Shala und der Vorsitzende Osman Ferizi.
Parallel zur Heiligsprechung von Mutter Teresa, pünktlich am Sonntag, 4. September um 10 Uhr, haben Mitglieder des Albanisch-Deutschen Kulturvereins Sali Çekaj Pfaffenhofen Blumen an ihrer Statue niedergelegt. Der Verein hatte die lebensgroße Bronzefigur im Juni auf dem Pfaffenhofener Pfarrplatz zwischen der Stadtpfarrkirche und dem Pfarrheim aufgestellt und die Einweihung mit einem großen Fest gefeiert.

Die wertvolle Statue, die der Verein mit Spenden finanziert hat, stellt die aus Albanien stammende Ordensgründerin und Friedensnobelpreisträgerin, die von Papst Franziskus am 4. September heiliggesprochen wurde, zusammen mit einem kleinen Kind dar, dem sie zu essen gibt.

Für die Mitglieder des Albanisch-Deutschen Kulturvereins ist Mutter Teresa ein großes Vorbild und sie freuen sich sehr über ihre Heiligsprechung. Der Verein ist seit Jahren humanitär tätig und unterstützt Arme und Obdachlose in Albanien und im Kosovo. Die meisten der 100 Mitglieder von Sali Çekaj sind Muslime, doch spielt die jeweilige Religion für sie keine wesentliche Rolle. So ist die Statue der Mutter Teresa für sie nicht nur eine humanitäre, sondern auch eine integrative Figur.
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