Das 1. Pfaffenhofener Bürgerwindrad wächst - Baustellen-Führungen im Februar

Die Bautafel steht. Jetzt kann es losgehen!
In den kommenden Wochen wird das erste Bürgerwindrad im Stadtgebiet Pfaffenhofen nun langsam über die Baumwipfel im Lustholz bei Uttenhofen wachsen.

Zuerst der Baukran, dann der Beton- und Stahlturm, dann das Turbinenhaus und zuletzt die Rotorblätter. Ende März wird die Anlage mit 3 MW Leistung fertiggestellt sein und produziert dann sauberen Strom für rund 4500 Bürger. Damit werden jährlich rund 3.500 Tonnen CO2 eingespart. Doch das Bürgerwindrad nützt aber nicht nur der Umwelt, sondern fördert auch eine ökologische Regionalentwicklung.

Über 230 Genossenschaftsmitglieder hatten sich mit rund 2 Millionen Euro Bürgeranteilen am Windrad direkt beteiligt. Ab Inbetriebnahme der Windenergieanlage wird dann bei einer Laufzeit von derzeit 20 Jahren jährlich eine Rendite zwischen 3 % plus 1/19 ab dem zweiten Jahr der Darlehenssumme ausbezahlt.

“Über Beteiligungen werden Energieprojekte zu Bürgerprojekten. Die Wertschöpfung von der Initiierung, Projektierung, Finanzierung und den Bauarbeiten bleiben in der Region. Gewinne fließen an die Bürgerinnen und Bürger. Es machen so also nicht die Stromkonzerne und Großinvestoren den großen Profit, sondern die Bürgerinnen und Bürger profitieren selbst von ihrer Anlage. Sie stellen dabei als Darlehensgeber der Genossenschaft Kapital für eine bestimmte Zeit mit einem festen Zinssatz zur Verfügung und werden gleichzeitig Mitbesitzer der Anlage”, erläutern die BEG-Vorstände Fabian Stahl und Andreas Herschmann, der auch als Energiereferent im Pfaffenhofener Stadtrat sitzt.

Baustellenführungen für interessierte Bürger finden im Februar an zwei Wochenenden statt. Genaue Termine werden ja nach Bauverlauf kurzfristig bekannt gegeben. Bis dahin darf die Baustelle aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden.
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