Stadtrat beschließt einstimmig Erweiterung der Fußgängerzone

Der Plan zeigt die Erweiterung der Fußgängerzone am Hauptplatz.
 
Mit der Erweiterung der Fußgängerzone können am Oberen Hauptplatz Baume gepflanzt und Sitzgelegenheiten installiert werden.

Auch Änderungen beim Parken in der Innenstadt und mehrere Verkehrsberuhigungsmaßnahmen

Die Fußgänger sollen mehr Raum auf dem Hauptplatz erhalten, das Parken in der Innenstadt wird teurer und eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung wird in Gang gesetzt. Diese Beschlüsse, die möglichst noch in diesem Jahr umgesetzt werden sollen, fasste der Stadtrat in seiner Sitzung am 17. Mai überwiegend einstimmig.

Die Fußgängerzone wird auf der Südseite des Hauptplatzes im Bereich der Mariensäule und bis zum Maibaum erweitert. Dazu werden Poller entlang der Fahrbahn gesetzt. Auch die Sonnenstraße wird zur Fußgängerzone. Um die Aufenthaltsqualität auf den neuen Fußgängerbereichen am Oberen Hauptplatz zu erhöhen, werden zusätzliche Sitzgelegenheiten geschaffen und Bäume gepflanzt, und zwar kleinkronige Feldahorn und Kornelkirschen. Diese Maßnahmen sind für August/September bzw. die Pflanzarbeiten für November vorgesehen.

Parken wird von außen nach innen teurer
Da die Durchfahrt am Marienbrunnen gesperrt wird, kann die dortige Parkreihe um zwölf zusätzliche Stellplätze erweitert werden. In Gegenzug entfallen 26 Stellplätze durch die Erweiterung der Fußgängerzone – elf davon aber nur im Sommer während der Außenbestuhlung an den Lokalen.

Insgesamt stehen in der gesamten Innenstadt ausreichend Parkplätze zur Verfügung, wie auch das aktuelle Parkraumwirtschaftskonzept bestätigt. Durch die allseits befürwortete Erweiterung der Fußgängerzone wird also der Fußweg vom Parkplatz zu einigen Geschäften nur unwesentlich länger. Der Stadtrat beschloss außerdem eine Erhöhung der Parkgebühren und eine Staffelung von „innen nach außen“. Künftig kostet das Parken in der Innenstadt 1,50 Euro pro Stunde, entlang des Altstadtrings einen Euro und in der Tiefgarage unter der Post 70 Cent pro Stunde. Die Semmeltaste wird beibehalten.

Die Höchstparkdauer von zwei Stunden im Innenstadtbereich bleibt bestehen. Entlang des Altstadtrings werden ebenfalls zwei Stunden vorgesehen, und auch in den Randbereichen wird die Höchstparkdauer künftig auf zwei Stunden begrenzt.
In der Tiefgarage soll die Fünf-Stunden-Regelung beibehalten werden. Auf dem Volksfestplatz und auf dem Parkplatz Hirschberger Wiese kann – kaum zehn Gehminuten vom Hauptplatz entfernt – nach wie vor unbegrenzt kostenlos geparkt werden.

Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Neben der Erweiterung der Fußgängerzone am Hauptplatz ist für 2018 auch die Umsetzung folgender baulicher und verkehrsrechtlicher Maßnahmen vorgesehen:
• An der Münchener Straße soll im Herbst ein Minikreisverkehr auf Höhe der Evangelischen Kirche gebaut werden.
• Auch an der Hohenwarter Straße wird im Herbst ein Minikreisverkehr angelegt samt Einengung und Fahrbahnverschwenkung.
• An der Scheyerer- und der Hohenwarter Straße wird ein Radfahr- bzw. Fahrradschutzsstreifen eingerichtet. Diese Maßnahme soll bereits im Juni abgeschlossen sein.
• Die Spitalstraße wird Einbahnstraße; die Türltorstraße zwischen Volksfestplatz und Weiherer Straße ebenso. Hier werden ebenfalls Fahrradschutzstreifen angelegt.
• Die Durchfahrt vom Stadtgraben zur Schlachthofstraße wird ab August/September mit Pollern gesperrt.

Weitere Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sollen 2019 folgen, werden aber vorher noch im Stadtrat behandelt.
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