Höchste Auszeichnung für Roland Seemüller

Die bedeutendste Auszeichnung, die das bayerische Feuerwehrwesen zu bieten hat, das Steckkreuz, trägt jetzt der Pfaffenhofner 1. Feuerwehrkommandant Roland Seemüller.

Der Gastgeber der Veranstaltung Martin Wolf, konnte neben den zu ehrenden Feuerwehrlern zahlreiche Ehrengäste wie Landtagsabgeordnete, Landräte, Bürgermeister und Vertreter des Klosters begrüßen. Wolf machte bei seiner Ansprache die gesellschaftliche Bedeutung der freiwilligen Feuerwehren deutlich. Auch betonte er nochmal das hohe Ansehen die das Steckkreuz hat. Das Steckkreuz ist nämlich die höchste staatliche Auszeichnung im Feuerwehrwesen. Diese wird im zweijährigen Rhythmus vom bayerischen Innenminister verliehen und würdigt Personen für Ihre herausragenden Leistungen bei Einsätzen und besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen in Bayern.

In dem feierlichen Festakt im Wittelsbacher-Saal des Kloster Scheyerns überreichte die Regierungspräsidentin Maria Els im Namen von Innenminister Joachim Herrmann, Seemüller das Steckkreuz des Feuerwehrehrenzeichens.

In der Laudatio für Seemüller, würdigte der Leitende Regierungsdirektor Traunspurger seine verschiedensten Stationen im Feuerwesen. So nahm Seemüller schon 1992 eine Führungsfunktion als 2. Kommandant ein, nachdem er 1985 in die Aktive Mannschaft der Feuerwehr Pfaffenhofen eintrat. In der nächsten Wahlperiode wurde er bereits als 1. Kommandant bestätigt und wurde 2011 zum Kreisbrandmeister im Landkreis Pfaffenhofen ernannt. Durch sein vielfältiges Wissen und Wirken ist er ein tragendes Mitglied der Kreisbrandinspektion im Landkreis Pfaffenhofen, wo er sich besonders um den Vorbeugenden Brandschutz, den Aufbau und Weiterentwicklung der Kreiseinsatzzentrale (KEZ) und Abschnittführungsstellen (AFS) in den letzten Jahren kümmerte.

Besonders gefordert wurde Seemüller in den großen Hochwassereinsätzen im Landkreis in den Jahren 1994, 1999, 2005 und 2013, wo er durch sein Handeln maßgeblich an den Verhütungen weiterer Schäden und Gefahren für Mensch und Tier beteiligt war. Auch 2005 beim Störfall im Industriepark Münchsmünster und 2018 bei der Explosion in der Bayernoil-Raffinerie war er als Abschnittsführer in entscheidender Position.

Bei den nur beispielhaft genannten Einsätzen und vielen anderen mehr, hat er sein Fachwissen und seine Kompetenz zum Wohle der Bürger im Landkreis eingebracht und durch sein umsichtiges aber zielstrebiges Vorgehen größeren Schaden vermieden.

Neben Seemüller und Kreisbrandinspektor Fabian Beckenbauer aus dem Landkreis Pfaffenhofen wurden aus dem Bezirk Oberbayern noch weitere 12 Persönlichkeiten geehrt: Anton Frankl (Freising), Franz Haringer (Burghausen), Markus Kuisl (Tutzing), Karl Limmer (Schaftlach), Peter Wolfgang Mayer (Ehekirchen), Andreas Pröschkowitz (Erding), Jörg Ramel (Emmering), Georg Reischl (Vierkirchen), Ralf Schreiber (Ingolstadt), Kurt Schweda (Murnau) und Mario Zimmermann (Rosenheim). 

Bilder 1-4: Alfred Raths, Bilder 5-11: Armin Wiesbeck
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