Bäume und Bänke für den Oberen Hauptplatz zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität

Das Team Stadtgrün der Stadtwerke hat vier Bäume auf dem Oberen Hauptplatz gepflanzt.
Vier Bäume wurden gepflanzt, einige Sträucher und Stauden folgen noch, und drei große, runde Sitzbänke werden aufgestellt: Die neue Fußgängerzone am Oberen Hauptplatz wird attraktiver gestaltet, die Aufenthaltsqualität steigt weiter. Die Baumreihe gegenüber vom Landratsamt – zwei Feldahorn und zwei Kornelkirschen – wurde jetzt gepflanzt, die Bänke und weiteren Bepflanzungen folgen zum Monatsende.

Der Stadtrat hat die Maßnahmen schon vor mehreren Monaten einstimmig beschlossen. In der Sitzung am 17. Mai war im Zusammenhang mit der Umsetzung des Verkehrsentwicklungsplanes auch über die Erweiterung der Fußgängerzone am Hauptplatz im Bereich der Mariensäule und bis zum Maibaum einmütig entschieden worden. In der Juli-Sitzung folgte dann ebenfalls einstimmig die Auftragsvergabe für die Anschaffung der Sitzgelegenheiten und Pflanzgefäße sowie die Aufstellung der Poller und die Pflanzung der Bäume.

Die neu entstandenen Fußgängerbereiche laden mit den neuen Sitzbänken und mehr Grün zum Flanieren und Verweilen auch außerhalb der bewirtschafteten Freischankflächen ein. Drei große Rundbänke aus Holz mit einem Durchmesser von 4,50 Metern bieten Platz für mehrere Personen, Paare oder auch Personengruppen. In der Mitte ist viel Platz für eine großzügige Bepflanzung, die das Team Stadtgrün der Stadtwerke mit jeweils einem großen Strauch – einer Felsenbirne – und mit verschiedenen Stauden bepflanzen wird. Eine der Bänke wird etwa in Höhe der Alten Post aufgestellt, die beiden weiteren auf dem Oberen Hauptplatz.

Die vier Bäume, die bis zu sechs oder sogar acht Meter hoch werden können, stehen in einer Reihe hinter der Bushaltestelle gegenüber vom Landratsamt. Darunter will Mario Dietrich, der Leiter Stadtgrün der Stadtwerke, mit seinem Team nach dem Winter bienenfreundliche Stauden pflanzen, z. B. Astern, Ochsenaugen oder Brandkraut, ähnlich wie in der Schlachthofstraße. Bei der Baumpflanzung haben die Stadtgärtner zum ersten Mal einen Metalldorn eingesetzt, der quasi als künstliche Verlängerung der Baumwurzeln dient. Dadurch soll das Anwachsen der Bäume verbessert werden und zugleich kann auf Stützpfosten verzichtet werden, was wiederum Arbeitszeit spart.

Mit den Bäumen und Stauden sowie den Rundbänken gewinnt der neu geschaffene Fußgängerbereich deutlich an Attraktivität. Die Erweiterung der Fußgängerzone ist eine von mehreren Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Pfaffenhofener Innenstadt. Ziel ist es, vor allem den unnötigen Durchgangsverkehr zu verringern. „Von innen nach außen“ ist die Devise: Der Verkehr soll möglichst von den Zufahrtsstraßen auf die Umgehungsstraßen verlagert werden und vom Hauptplatz auf den Altstadtring.
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