Rektor Bachmaier im Interview: Vorfreude aufs neue Schulhaus

Die Schulleitung: Rektor Reinhard Bachmaier (rechts) mit Konrektorin Martina Rist-Aichner und Konrektor Tobias Dittrich
Herr Bachmaier, Sie und Ihre ganze Schule haben lange auf die Fertigstellung des neuen Schulhauses gewartet. Die Freude ist jetzt sicher entsprechend groß?
Ja, wir fiebern dem Umzug tatsächlich sehr entgegen. Nachdem wir das neue Gebäude nun viele Monate lang „wachsen“ sahen und auch in zahlreiche Entscheidungen eingebunden waren, freuen wir uns jetzt darauf, das Schulhaus endlich auch beziehen und nutzen zu dürfen.

Die Bauzeit war mit vielen Beeinträchtigungen, Lärm und Platzmangel verbunden. Haben Unterricht und Nerven sehr gelitten?
Mit gewissen Beeinträchtigungen muss man natürlich klarkommen, aber die Unregelmäßigkeiten hielten sich in Grenzen. Was den Unterricht angeht, so war glücklicherweise während der gesamten Bauphase ein geordneter, reibungsloser Verlauf gewährleistet. Dadurch dass ein ganzer Gebäudetrakt abgetrennt wurde, standen allerdings die Aula und der Sekretariatsbereich nicht mehr zur Verfügung. Unsere Schüler mussten sich deshalb in den Pausen mit einem sehr beengten Areal zufriedengeben. Auch die Verwaltung war provisorisch untergebracht.

Was gefällt Ihnen am neuen Schulhaus besonders?
Da gäbe es jetzt vieles zu sagen. Zunächst einmal finde ich das Gebäude architektonisch sehr reizvoll. Die Kombination aus Holz, Glas und Beton ist modern und zeitlos zugleich, die Raumanordnung ist sehr geschickt gelöst und bietet uns wirklich viele Nutzungsmöglichkeiten – auch dank der passenden Ausstattung. Als sehr angenehm empfinde ich es, dass wir endlich nicht mehr zwischen zwei Gebäuden hin und herpendeln müssen. Der häufige Wechsel zwischen den Häusern ist für Lehrkräfte und Verwaltung doch recht zeitraubend. Wir freuen uns natürlich darauf, dass Grund- und Mittelschullehrkräfte zukünftig ein gemeinsames Lehrerzimmer nutzen können. Unsere Schüler werden sicher auch den neuen Pausenhof mit den Spielgeräten und den zahlreichen Aufenthaltsbereichen besonders attraktiv finden. Vor allem für unsere Ganztagsschüler ist es wichtig, dass unser Haus eine Vielfalt an Beschäftigungsmöglichkeiten bietet, die den Tag rhythmisieren und die Schule zum Lebensraum werden lassen.

Der Neubau bietet ja auch ganz neue Möglichkeiten für den Unterricht. Gibt es bereits Pläne und Ideen für die künftige Arbeit?
Gerade die clusterförmige Anordnung der Klassenzimmer mit Gruppenräumen und Marktplätzen bietet uns die Möglichkeit, zeitgemäße Unterrichtsmethoden zu realisieren. Durch die Ausstattung aller Klassen mit digitalen Tafeln können wir nicht nur Medien für den Unterricht nutzen, sondern ebenso die Medienkompetenz der Kin-
der schulen. Besonders freuen wir uns
auch auf die gut ausgestatteten Fachräume, angefangen von den Technik-
räumen über die beiden Küchen bis hin zum naturwissenschaftlichen Bereich.

Sind Sie gespannt auf den ersten Schultag nach den Ferien?
Das wird ein interessanter Tag. Auch wenn sich die Lehrkräfte schon ein wenig mit den neuen Räumen vertraut machen können und alle Klassen in den letzten Wochen durch den Neubau
geführt werden, wird es sicher spannend, wenn wir alle auf einmal im neuen Schulhaus sind, zumal der erste Tag im Schuljahr ohnehin viel Aufregendes bietet. Auf alle Fälle freuen wir uns, da die Resonanz auf die neue Pfaffenhofener Grund- und Mittelschule bisher sehr positiv und die Erwartungshaltung dementsprechend groß ist.
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